Dein Österreichisches Wörterbuch

Bimpf

Kleines Kind


Erstellt am: 04.11.2006

Bekanntheit: 65%

Beurteilung: 4 | 0

Kommentar am 06.11.2006
[http://de.wikipedia.org/wiki/Pimpf] Das Wort Pimpf stammt von Pumpernickel ab.
Das Bestimmungswort von Pumpernickel gehört zu älter neuhochdeutsch pumpern „furzen“, Pumper „Furz“. Neben älter neuhochdeutsch Pumper wurde für einen lauten Furz früher auch ‚Pumps’ und ‚Pumpf’ verwendet. Aus der letztgenannten Form hat sich Pimpf entwickelt, das eigentlich also „[kleiner] Furz“ bedeutet, zunächst Schimpfwort war und um 1920 zur Bezeichnung der jüngsten Angehörigen in der Jugendbewegung wurde.
Der Begriff ist seit dem Dritten Reich politisch belastet, da mit ihm die Mitglieder des sogenannten Deutschen Jungvolks (10 bis 14jährige Jungen) innerhalb der Hitler-Jugend bezeichnet wurden. Daher stammt auch die Pimpfenprobe, bei der sportliche Übungen und Mutproben zu absolvieren und Liedertexte aufzusagen waren.

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Bimpf






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

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