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dengeln


[ daungln (reg.Kärnten) ]

schärfen z.B. Sense


Erstellt von: Bilgelik570
Erstellt am: 18.03.2011
Bekanntheit: 36%  
Bewertungen: 4 1

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tangeln
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Kommentare (10)


Ich bin mir sicher, dass das daungln nur eine Abwandlung des deutschen dengeln ist. In manchen Gegenden Deutschlands finden sogar Dengelmeisterschaften statt.
Compy 18.03.2011


Die Wertung
wurde entfernt (nicht heimlich!), weil der ganze Eintrag verändert wurde.
JoDo 18.11.2011


Gleicher Eintrag schon seit 2006
http://www.ostarrichi.org/buch-3886-19310-dengeln.html Mehrheitlich "oberdeutsch", aber nicht spez. österr.
althochdeutsch: 'tangol' = Hammer >> 'tengen' = 'schlagen' und mhd: 'tengelen' = 'hämmern, klopfen'.
Koschutnig 18.11.2011


Wie sich die Zeiten / Bewertungen ändern......
2006-2008:
2006-05-31 16:53:11(): Qualität=2: Bekanntheit=100%

2006-10-19 09:32:36(Wien 18.,Währing): Qualität=2: Bekanntheit=100%

2007-08-23 14:24:29(Wien 14.,Penzing): Qualität=2: Bekanntheit=100%

2008-02-23 18:10:21(Zell am See): Qualität=2: Bekanntheit=100%

2008-06-09 16:45:34(Liezen): Qualität=2: Bekanntheit=100%
2011 -> (18er) WEG DAMIT.....?
Bilgelik570 19.11.2011


Fast gleicher Eintrag, richtig Koschutnig !
Aber diese Ausgabe beinhaltet die gefordete Regel der Aussprache.
Bilgelik570 19.11.2011


Sixtas Brodi,
schreibt man dengeln Ö-Spalte falsch,
schreibt man daungln Ö-Spalte falsch,
Deutsches Wort mit spezieller Aussprache in Ö kannst hier nicht unterbringen.
Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel ;-)
Bilgelik570 19.11.2011


Die ganz feine Art
ist es jedoch, einen Eintrag NACH einer bereits gegebenen Bewertung völlig umzubauen und sich dann darüber zu alterieren, dass dees dån nimma bassd ...
Ich habe an sich zugesagt, bei entsprechenden Verbesserungen auch meine Wertung anzupassen, möchte aber nicht, dass das zur neuen Mode wird (ii låås mi un´gean jauggn).
JoDo 19.11.2011


daungln
sagt man eigentlich nur in Grenznähe zur Steiermark oder mit steirischen Wurzeln, weshalb ich den Klammervermerk weglassen oder zumindest ändern würde.
dingle 19.11.2011


"Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel ;-)"
Na selbverständlich ... für jemanden, der sich in ostarrîchi mit Herz UND Hirn betätigt.
Da war neulich der Partikel "umi/ume" im Gerede. Steht das mit einem näher zu bestimmenden Verb in Verbindung, dann kann der Ö-Eintrag nicht anders als "hinüber ... " lauten.
Was aber ist mit dem bloßen und blanken "ume" schlechthin?
Wenn das in der Ausspracheversion eingetragen wird (mit allen Bedenken), dann fällt mir dazu keine Alternative ein.
Die künstliche Aufregung um echte (die gehören beseitigt!) und vermeintliche Widersprüche (då kåmma hoid nix måch´n) kann und will ich nicht verstehen.
JoDo 19.11.2011


Platt: "Seißendengeln" - Und die Bedeutung "schärfen, z.B. ..." ist unrichtig,
"dengeln" bedeutet "klopfen, hämmern". Die Schärfe ist erst das Resultat des Dengelns!
* Westfalen: »Seißen-Dengeln
Laot us äs lustern!
Singet de Engel?
Swenket de Klocken
Sülwerne Swengel? -
Üöwer de Wiesken
Klinget dat Seißengedengel. [...]


Klingende Seißen,
Glück häfft se sungen,
Owwer dat glasen
Glück is mi sprungen -
Laot us äs lustern!
Nu is dat Dengeln verklungen «, dichtete Augustin Wibbelt (1862-1947).s. Siegbert Pohl, "Augustin Wibbelt als niederdt. Lyriker",
Niederdeutsche Studien, Köln 1962, S. 122 f.) http://www.lwl.org/komuna/pdf/Bd_08.pdf
* Niedersachsen: Aus dem alten
Lengericher Heimatlied "Tüsken Ems un Hümmling" (Lengerich im Emsland, Niedersachsen):
»Oder drömend liggen unnern Appelboom,
witte Schöpkes sein am Himmelsdom,

Seißendengel hören, watt so trulich klingt,

wenn dat Ave lühen Fierobend singt.« http://www.kljb-lengerich.de/musik/altesheimatlied.html
* Mecklenburg: »Wenn dörch den stillen Sommerabend dat Seißendengeln klingt von jeden Hof un tau Harwst — bald is de Winter ran — dat Brakelklappern, un din Ogen gahn still aewer Hof un Feld — dat is Freud'. « (Wilhelm Bierow, in: Mecklenburgische Monatshefte 1, 1925, S. 488)
Koschutnig 20.02.2014





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Der NLP Master The Scrum Master Russwurm