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Binokel


[ binoggl ]

Fernglas


Erstellt von: Bilgelik570
Erstellt am: 28.04.2011
Bekanntheit: 45%  
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Kommentare (6)


Binokel
...ist weder "österreichisch" noch ein "Fernglas", sondern eine Brille (allgemein), gelegentlich auch ein "Operngucker", oder ein Kartenspiel
nicolai 02.05.2011


Im Allgemeinen eine Brille,
aber auch als Fernglas in Verwendung.
Bilgelik570 18.06.2011


Wie deine akribischen
Aufzeichnungen belegen:
ZU RECHT!
JoDo 21.06.2011


Auch im "Wiki" gefunden !
http://de.wiktionary.org/wiki/BinokelTeilzitat:
[1a] Ein bekanntes Beispiel für Binokulare auch Binokel genannt ist das Fernglas.Zwar nicht typisch als D dort geführt, jedoch so gut wie nicht mehr draussen in Gebrauch.
Bilgelik570 21.06.2011


Selbst der Duden..
erlaubt hier als Deutung : Fernglas.
http://www.duden.de/rechtschreibung/Binokel

1b(veraltet) Fernglas
Veraltet bestätigt in D selten bis nicht in Verwendung.
Wir sagen es gerne noch in der Ugs.
Bilgelik570 21.06.2011


Nach der Verschriftlichung der Aussprache:
DWDS: Binokel.
das; -s; - ; Gebrauch: veraltet; Herkunft: Latein
♦ optisches Gerät für beide Augen, Antonym zu Monokel ⇓

Altes Beispiel für Feldstecher:
*vom 01.03.1916, Vossische Zeitung: "Ich eilte ohne Kappe, bloß mein Binokel krampfhaft umschlossen, in einen seitlichen Laufgraben, ... stieg mit meinem Binokel bewehrt die zwei Stufen zu meinem Ausguck empor"("Ein Tag in Beßarabien") Beispiel für 'Kneifer', 'Zwicker' (d.i. Brille ohne Bügel) von Joseph Brodsky über einen russischen Intellektuellen des 19. Jh. in ZEIT ONLINE v. 10.03.1995:* Wie stelle ich mir einen solchen Intellektuellen vor? Bart, Binokel, Liebe zum Volk. Lange Gespräche in einer Vorstadtdatscha über das Schicksal Rußlands http://tinyurl.com/3pqe6xn

*Thomas Mann, Buddenbrooks: Das Binokel fiel von seiner Nase (Ges. Werke, 1960, Bd. 1, S. 228)* Thomas Mann: *Mein Vater war ein großer und breiter Herr in feinem Tuchrock und weißer Weste, auf der ein goldenes Binokel hing *...indem er mit allen fünf Fingern sein rand- und bandloses Binokel erfaßte und mich zwischen diesen Fingern hindurch betrachtete ("Der Bajazzo", Ges. Werke Bd. 8, S.108 und 136)
Koschutnig 21.06.2011





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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