Dein Österreichisches Wörterbuch

Anfütterungsverbot, das

Verbot von Zuwendungen an bspw. Beamte oder Politiker


Erstellt am: 14.07.2014

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 4 | 1

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Kommentar am 14.07.2014
Umfangreiche Erklärung dazu und weitere Infos beim Stammwort "Anfütterung"

Antwort am 23.07.2014
Siehe auch Forum (09.12.2011): „anfüttern - wie Fremdes zum Beinah-Austriazismus wurde“ [http://www.ostarrichi.org/forum--anf%C3%BCttern+-+wie+Fremdes++zum+Beinah-Austriazismus+wurde..html?topicid=705]

Kommentar am 23.07.2014
Das Kompositum ist ganz typisch österreichisch und verdient bei besserer Erklärung DH, doch das "Anfüttern" war In Deutschland schon früher verpönt, s. Frankfurter Allgemeine (14.05.2009): «Unternehmensethik. Anfüttern verboten Ohne Ethik kein wirtschaftlicher Erfolg, steht im Lehrbuch. Doch wie werden ethische Werte in einem Unternehmen vermittelt? Besuch einer Mitarbeiterschulung von Fraport /= Frankfurt Airport/. [...] Im Fraport Schulungsraum ist inzwischen Pause. Clemens von Stockert sucht das Gespräch. Und bekommt Bestätigung: „Was Sie mit dem Anfüttern gesagt haben, das stimmt genau“, sagt eine Führungskraft mittleren Alters. „Es gibt immer Gelegenheiten, aber ich nehme gar nichts mehr, auch keine Weinflasche.“ Stockert hatte ihnen zuvor eingeschärft, sich auch nicht mit kleineren Geschenken anfüttern zu lassen. » [http://tinyurl.com/lb5cr6o]

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Anfütterungsverbot, das






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

Unsere Seite hat auch keine Verbindung zu den Duden-Nachschlagewerken und wird von uns explizit nicht als wissenschaftliches Werk betrachtet, sondern als ein Gemeinschaftsprojekt aller an der österreichichen Sprachvariation interessierten Personen.