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Trottulose

die, -, -n

Schwachsinn, Unsinn


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Umgangssprache
Kategorie: Humorige Bezeichnungen Schimpfworte - deutlich
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 19.01.2018
Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
Bekanntheit: 100%  
Bewertungen: 1 2

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Kommentare (2)


„salome Golden Noble, weiblich, aus Wien“ auf einer de-Seite:
Für Trottulose kann man sich nicht entschuldigen.
source: salome Golden Noble,
Apfeltalk.de, 20.08.06

Zwar in der Hamburger „Zeit“, doch über Ferdinand Raimunds Barometermacher von einem Bayern, Hanns Braun:
Das Ineinander von Zauberei, Verwandlungswundern und derbster oder albernster Alltäglichkeit ist ja ein Hauptvergnügen der Zauberposse, und es gipfelt diesmal in der Trottulose des Inselbeherrschers Tutu und seines orientalisch aufgemachten Hofes.
source: Die Zeit, 30.1.1947
in der Zib-1 wurde heute verkündet, jede dritte Frau und jeder 10 Mann sind teilzeit beschäftigt.
Das ist ja unpackbar! Wie aber diese Habenichtse von Frauen dann auch noch eine Kapitalistenpartei wie die ÖVP wählen können, da gehört dann schon einiges an Trottulose dazu!
source: derStandard.at, Posting v. 6. März 2003
Da war heute noch ein Foto im KURIER, das zeigte die Fahne (hängt ein bisserl runter und wirft dadurch Wellen) und die Schatten sollen lt. VTs nicht stimmen. Ich glaube, die verwechseln das mit den tieferen Fußspuren,
der Trottulose ist ja noch kein Kräutlein gewachsen
source: Narkive.de /groups.google.com
Und auf dem Meidling-Forum ein äußerst liebensunwerter Ungutmensch (Ungustl), der sich „gladius“ nennt, am 1.7.08:
Entsorgungsmaßnahmen bei diesen seinerzeit möglicherweise wichtigen Jammergestalten sind im Hinblick auf das Verhalten gestaffelt:
- leichte Trottulose / da dürfen die Deppen frei herumrennen
- mittlere Trottulose / entweder Beobachtung durch den Doktor oder Lieferung nach Arabien
- starke Trottulose / geschlossene Abteilung und manchmal Gitterbett.
Darüber hinausgehende Pflegefälle werden in aller Regel ziemlich schnell hin und fallen der Allgemeinheit nicht so stark zur Last.
source: Meidling-Forum.at

Koschutnig 19.01.2018


In der Strauß-Operette „Jabuka, oder Das Apfelfest“, die 1894 im Theater an der Wien uraufgeführt wurde, sang mit tosendem Applaus Alexander Girardi als Gerichtsvollzieher Joschko sein großartiges Couplet mit dem Refrain „Das Comitat geht in die Höh’“.
In einer der von Gustav Davis gebastelten Strophen findet sich die Trottelose in einer seltenen Variante, was die Krankheit anlangt, jedoch in einer für die damalige Zeit fortschrittlichen Form mit -u-:
Heldin lächelt
Irr und röchelt,
Erbliche Neurose.
Ihr Verehrer
Stirbt an schwerer
Seelen-Trottulose.
source: Franz Hadamowsky &‎Heinz Otte, Die Wiener Operette (1947)

Koschutnig 21.01.2018





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Freie Presse News Volkswörterbuch Ö Volkswörterbuch Ö