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Laschi



Hüllblatt des Maiskolbens


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Dialekt
Tags: Steiermark,Stainz
Kategorie: Arbeitswelt Natur
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 04.08.2018
Bekanntheit: 0%  
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Kommentare (1)


Laschi ist in der Stainzer Gegend der Mundartname für die Hüllblätter beim Mais
source: Sepp Walter, Steirische Bräuche im Laufe des Jahres (1997)
... gelungen, aus den Deckblättern der Maiskolben sehr schätzbare Papiersorten zu erzeugen und die Direction der obgenannten Papierfabrik habe bereits die Einleitung getroffen, daß diese Deckblätter (in Steiermark Weizfedern, Flegen, Laschi genannt) von den k.k. Finanzwachposten um den Preis von 2 fl. öst. W. per Centner übernommen und von den Steuerämtern sogleich ausbezahlt werden.
source: Tagespost Graz, 10. 10. 1862
Diese Kukuruzblätter sind im Murtal zu einer Faschingsgestalt geworden:
der „Laschi“ auf Weststeirisch mit einer Maske aus getrockneten Schalen oder Hüllblättern von Maiskolben .... steht für den Winter.
source: ORF Steiermark


Über Details zum urspr. Wort betr. Geschlecht, Singular/Plural, Aussprache würde ich mich freuen - und gemeint sind weder coole Aufreißer noch eingebildete halbstarke Ausländer (s. MundMische) und auch nicht der bayrische Schlappschwanz oder Schlappi (Rindvieh.com).
Koschutnig 04.08.2018





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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