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altfadrisch



im Wesen, seiner Art und Aussehen einen langweiligen, alten Eindruck machen


Wortart: Adjektiv
Siehe: 24228
Erstellt von: pedrito
Erstellt am: 18.10.2006
Bekanntheit: 100%  
Bewertungen: 9 1

Dieser Eintrag sieht prinzipiell nicht schlecht aus aber es ist noch mehr Information nötig. Alles Kommentare und Bewertungen sehr erwünscht.

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Kommentare (4)


altfadrisch
meist auf die kleidung bezogen ( aus der mode )
oidfadarisch wird bei uns gesagt, kommt aber sicher von *Vater*
zott 16.02.2008


altvaterisch
bitte mit V schreiben. Auch in D nur "altväterisch" ohne lange Erklärung.
Yana 16.02.2008


Schau, schau, zurück zu den Anfängen? Auch im Althochdeutschen schrieb man den Vater gewöhnlich mit f- (z.B. "Fater unser, thu in himilom bist, giuuihit si namo thin") wie noch im Englischen und jetzt offenbar auch wieder von Steirern.
Allerdings, "es geht auch anders":

»Nicht böse sein. Aber das sieht ein wenig altvatrisch aus«, meinte Julius, als er Sandra in ihrem traditionellen Dirndl betrachtete.
source: Claudia Rossbacher, Steirerherz. Sandra Mohrs zweiter Fall (2012)
(Die Autorin ist ein gebürtige Wienerin)
Koschutnig 19.03.2016


1852 über den Unterschied zw. altväterisch und altväterlich:
Altväterlich deutet darauf, dass die zu Zeiten der Groß- oder Urgroßeltern neue und Mode gewesene Sache dem jetzigen Geschmacke gar nicht mehr gemäß ist.
Altväterisch hat durch das angehängte -isch eine Art von tadelndem Nebenbegriff, den dagegen altväterlich gar nicht hat, welches nur im guten Sinne bezeichnet: nach Art und Weise der Altväter, der Vorfahren.
source: Johann August Eberhard, Deutsche Synonymik (1852)

Koschutnig 19.03.2016





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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