Dein Österreichisches Wörterbuch

A Weh

nichtsnützige Person


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 26.07.2007

Bekanntheit: 70%

Beurteilung: 4 | 1

Kommentar am 27.07.2007
Tschuldign, aber diese Übersetzung kommt mir auch nicht besser vor als die des schon bestehenden Eintrags.

Kommentar am 07.12.2009
Ein "Weh" ist ein Mensch, dessen Gutmütigkeit bis zum Exzess ausgereizt wird und ständig für (unentgeltliche) Dienstleistungen
in Anspruch genommen wird. Die "Worried Men Skiffle Group", Mitbegründer der Dialektwelle, haben über diese Spezies
einen ihren ersten Hits "I BIN A WEH" geschrieben:

Wann da Fernseher spinnt
oder es Häusl stark rinnt,
womöglich am Sonntag auf´d Nocht,

braucht ma wen der parat is,
nach Möglichkeit gratis,
der des schnellstens und ordentlich mocht.

So an Haussamariter
zahlt ma höchstens an Liter
und sagt eam: "Des vergiss i da nie".

Doch i siech langsam klorer,
de Leut´ san nur Schnorrer
und da Blede bin immer nur i.

Wann´s a Weh brauchts
ruaft´s mi an.
Wann´s Telefon net besetzt is
oder i grad net kann
weil i an andern den Trottel mach´ kumm´ i euch eh,
weil i bin a echtes Weh,
weil i bin a echtes Weh.

Wann ma an Babysitter braucht
oder da Plattenspieler raucht,
natürlich am Sonntag auf´d Nocht,

braucht ma wen der parat is,
nach Möglichkeit gratis,
der des schnellstens und ordentlich macht.

So an Haussamariter
zahlt ma höchstens an Liter
und sagt eam: "Du, des vergiss i da nie".

Doch i siech langsam klorer,
de Leut´ san nur Schnorrer
und da Blede bin wieder nur i.

D´rum wann´s a Weh brauchts
ruaft´s mi an.
Wann´s Telefon net besetzt is
oder i grad net kann
weil i an andern den Trottel mach´
kumm´ i euch eh,
weil i bin a echtes Weh,
weil i bin a echtes Weh.

Wann´s a Weh brauchts
ruaft´s mi an.
Wann´s Telefon net besetzt is
oder i grad net kann
weil i an andern den Trottel mach
kumm´ i euch eh,
weil i bin a echtes Weh,
weil i bin a echtes Weh.


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A Weh






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

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