Dein Österreichisches Wörterbuch

Kellerstiege , die

Kellertreppe


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 03.08.2007

Bekanntheit: 100%

Beurteilung: 7 | 0

Kommentar am 03.08.2007
Stiege... deren einziges Ziel ist, Erdgeschoss (1.Stock) und Untergeschoss (Keller) zu verbinden. :-) -sh-

Kommentar am 04.08.2007
Beispiel: Für einen schlechten Wein: Na dea is owa auf da Köllastiang gwoxn (wurde im Keller gepantscht)

Kommentar am 06.08.2007
Auch Bezeichnung für eine Abfolge kleiner Weinproben in Form von (meist auf einem Holzbrett) aufgefädelten kleinen Gläsern (meistens 1/16 l)

Kommentar am 06.08.2007
Na, das... mit den Weinproben war mir echt bisher unbekannt. Toll, gefällt mir diese Ergänzung. Bist halt doch der bessere "Recherchant" :-) -sh- Gauner ?

Kommentar am 06.08.2007
Hab nicht recherchiert ... ... kannte das einfach (bin halt ein Bsuff)

Kommentar am 12.08.2007
Die Stiege/Treppe von donja, sowie das Stiegen-Treppenhaus von drschaeffera sind bereits im Buch bzw auf der Seite eingetragen. Stiege und Treppe sind sowieso ein eigenes Kapitel für mich, denn bei uns ist mit Treppe meist Holz gemeint, und mit der Stiege Stein oder Marmor, obwohl mir der Begriff Freitreppe im Zusammenhang mit Steintreppe auch bekannt ist

Kommentar am 05.09.2007
Lied: Weil ich zumindest den Lesern dieser einen Seite hier eh schon als Alkoholiker gelte, gleich noch ein Lied, dass den "kulturellen" Stellenwert der Kellerstiege zusätzlich belegen soll: "Erscht kummt a Wegerl, dann kummt a Tür, dann kummt a Köllastiagn, dann kumman wir". Aber dann bitte mit dem Taxi heimfahren. Prost!

Kommentar am 20.05.2008
"kölaschdiang kölaschdiang... dreimoe deafst rodn.../ wea duatn schded / met da zitrechn haund..." (H.C. Artmann:KINDAFAZARA)

Kommentar am 21.08.2018
Kellertreppe klingt für mich binnendeutsch, nicht nach österreichischem Deutsch. (Nicht wertend gemeint und nur meine pers. Sprachempfinden, bin kein Linguist.)

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Kellerstiege






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

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