Dein Österreichisches Wörterbuch

Reinkerl , das, -n, -an

kleiner Hefekuchen


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Essen und Trinken

Erstellt am: 06.11.2007

Bekanntheit: 36%

Beurteilung: 5 | 0

Kommentar am 08.11.2007
den Raindling von der deutschen Seite raus bitte, weil des is auch kantnarisch

Kommentar am 12.11.2007
danke an Kärnten dass meine Anregung heimlich still und leise *g* entgegengenommen wurde: Den Reindling lernte ich durch eine Besuch in der Nähe von Hermagor kennen. Das ungewöhnliche daran fand ich, dass er dort mit Speck gegessen wird.

Kommentar am 26.06.2009
ergo....

Kommentar am 26.06.2009
Süß oder nicht süß Das Zuckerreinkerl: ein winziger Rein(d)ling (10-12cm), schneckenförmig, gefüllt wie der Rein(d)ling,aber mit dünnerem Teig, knusprig gebacken, außen karamelisiert. Das Herz-Reinkerl ist etwas größer (15x18 cm), unkaramelisiert. Das Schmalz-Reinkerl ist ungesüßt und wird in einer nach unten sich verengenden Form (oben d=10 cm, h=6 cm) gebacken, die sehr gut mit Butterschmalz ausgestrichen worden ist. Nicht immer sind die "Reinkalan/Reingalan" allerdings " kleine Hefekuchen". d. Topfen- bzw. Kasreinkalan" Da die Schreibung des Eintrages jetzt "normalisiert" und die vorherige Eintragung als Aussprache hinzugefügt worden ist, wurde der zweite Eintrag entfernt.

Kommentar am 26.07.2014
www.genusslandkaernten.at › Service › Rezepte Zubereitung Reinkerl: Gekochte Kartoffel quetschen, mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen (Vorsicht mit Salz, denn Salami ist auch gewürzt) und mit 100 g ...

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Reinkerl






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

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