Dein Österreichisches Wörterbuch

auffa

herauf


Art des Eintrag: Adverb

Erstellt am: 23.12.2007

Bekanntheit: 25%

Beurteilung: 2 | 4

Kommentar am 23.12.2007
Unterschied zu auffi/e: auffi/e - hinauf
auffa - herauf
auffi

Kommentar am 23.12.2007


Kommentar am 23.12.2007


Kommentar am 23.12.2007
Genau deswegen habe ich´s ja eingetragen:
Meiner bescheidenen Meinung nach ist die Schreibung mit nur einem f schlicht FALSCH!

Kommentar am 23.12.2007
@ all Genau deswegen wurde auch ich schon oft kritisiert schaut doch mal bei Kaffeee usw. da gibt man sich Mühe das wieder ein neues Wort zustande kommt und alle warten nur drauf es zu "zerpflücken". hab mich in letzter Zeit echt bemüht und dann liest man unter Kommentare nur abwertendes das nervt mich seht´s länger nicht. FROHES FEST und denkts darüber nach

Kommentar am 24.12.2007
@zott Ja, diese abqualifizierenden Kommentare gehen mir auch auf die Nerven. Hoffentlich habe ich in dieser Hinsicht nichts auf dem Kerbholz ... aber Dir, liebe(r) Zott, möchte ich sagen, dass es mir leid täte, würdest Du wegen so etwas das Handtuch werfen. Wir haben offensichtlich ein gemeinsames Interesse und sollten uns, nur weil hier jede(r) irgendwas hinschreiben kann, nicht verschrecken lassen.

Kommentar am 24.12.2007
Also bitte! Zwischen berechtigten Hinweisen und Meinungsäusserungen einerseits und "Zerpflücken", vermiesen ist ein weites Feld. Wer quasi öffentlich auftritt, muss halt mit allem Möglichen rechnen und sollte keine Mimose sein. Es geht um das Werk und nicht Selbstdarstellung, -profilierung.

Kommentar am 24.12.2007
Zurück zum Thema: auffi - (mundartl. bayr. österr.) hin . nach oben
auffa (mundartl. bayr. österr.) her . von unten
DUDEN. Die sinn- und sachverwandten Wörter. (1993)
auffi (mdal.): "hinauf" (auch bayr.), meist zusammengesetzt mit Verben
auffa (mdal.): "herauf" (auch bayr.), meist zusammengesetzt mit Verben
EBNER, Jakob (1980): Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch der österreichischen Besonderheiten.

Kommentar am 24.12.2007
Für einen Moderator gäbe es ja die einfache Möglichkeit, einen erkannten Fehler einfach durch Korrektur des Wortes zu beseitigen. In diesem Fall ist es aber doch so, dass das Wort, so wie es dasteht, von vielen bereits SO bewertet und also ins Buch aufgenommen wurde. Eine nachträgliche Korrektur würde da allen, die vorher bewertet haben das 'Wort' unter dem Allerwertesten wegziehen, insbesondere, als sich schon in den Kritiken zum Originaleintrag Hinweise auf die richtige Schreibung befunden haben, denen dann der Bezug abhanden käme. Daher sehe ich in diesem und ähnlichen Fällen keine andere Möglichkeit, als die meiner Meinung nach richtigere Version als neues Wort zu präsentieren. Schade, dass sich diese Logik nicht von selbst erklärt und zu entsprechenden Bewertungen führt.

Kommentar am 02.01.2008
hier steh ich 100 pro hinter Jodo ich konnte mich nie entschliessen, einen der Falscheinträge zu bewerten. Man muss hier doch unterscheiden zwischen Schriftsprache und Dialekt. Einfach mal hinhören und wenn die *FF* nicht gehört werden Ohrenspülung machen lassen ;-I

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auffa






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

Unsere Seite hat auch keine Verbindung zu den Duden-Nachschlagewerken und wird von uns explizit nicht als wissenschaftliches Werk betrachtet, sondern als ein Gemeinschaftsprojekt aller an der österreichichen Sprachvariation interessierten Personen.