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Beuschel , das

Lunge


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 02.01.2008

Bekanntheit: 82.8571%

Beurteilung: 22 | 1

Kommentar am 02.01.2008
hier: als Organ
die Speise findet sich unter:
Beuschel

Kommentar am 18.01.2008
Würde als Verwendung "sarkastisch" angeben, weil es ja (so wie "Innereien" für innere Organe") vom Tierprodukt "rückkonstruiert" ist. Dass sich gerade aus Wien niemand als Bestätiger meldet, wundert mich. Das hört man doch oft: "Der hods fest (oder "is uanlich bedient" am Beischl")(Der ist ziemlich schwer lungenkrank). Oder: "Wiari o'm woa am Schneeberg, is ma's Beischl fuan ausseghängt". @ Amalia: was meinst du mit "Das Organ der Beischlreisser"?. Ist eine Zigarette ein Organ oder wia siech i des *breitmaulfroschgrins*

Kommentar am 18.01.2008
Übersetzungsvorschlag: scherzhaft für die menschliche Lunge. Gut?

Kommentar am 15.02.2009
sachlich genau, Fleischer -Koch Zunge,Herz, Lunge mit Luftröhre und Zwerchfell oder Ragout daraus

Kommentar am 15.02.2009
Etwas knapp übersetzt für nicht-Insider. Vorschlag: a) Lunge, scherzhaft; b) nach Fridolin: Ragoutartige Speise aus Lunge, Herz, eventuell Zunge. (Luftröhre habe ich in ein paar durchgeschauten Rezepten nicht gefunden) und einem Gemüsesud.

Kommentar am 15.02.2009
Hoppla, JoDos Erläuterung übersehen: "Hier als Organ." → alles zurück.

Kommentar am 03.04.2015
Na klar, die Lunge.

Kommentar am 03.04.2015
In Wien: 1. a Beischl is was zum Ess'n, owa die Luftrer'n hat nix drin valurn! 2. Natürlich auch Lunge in organischen Sinn: Dem hängt es Beischl so aussa, der dastickt hoibat! Und: Beischlreissa = "kräftige" Zigaretten, zum Husten reizend.

Kommentar am 03.04.2015
Ja, Lunge, aber auch die Speise!

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Beuschel






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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