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Abfertigung

die, -, -en

Abfindung


Wortart: Substantiv
Erstellt von: Russi
Erstellt am: 02.07.2005
Bekanntheit: 91%  
Bewertungen: 45 2

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Kommentare (4)


Verwendung im deutschen Sprachraum
Abfertigung wird durchaus im Sinne von "jener Stelle die etwas erledigt" verwendet, aber nicht im Sinne von Abfindung.
Russi 12.03.2007


Beispiel:
Mehr Geld, als er damals aktuell verdiente, wollte er nicht, und auch die Abfertigung, die er bei einem neuerlichen Wechsel verloren hätte, oder eine individuelle Pensionsregelung waren ihm gleichgültig. [Über Alfred Worm. Die Presse 6.2.2007]
Russi 12.03.2007


Aus dem " kleinen Wirtschaftswörterbuch"

»Abfertigung, die: Abfindung, die
. Das klingt in bundesdeutschen Ohren grausam, ist aber exakt das Gegenteil davon. Eine Abfertigung ist eine Abfindungszahlung, die sich je nach Zugehörigkeit zum Betrieb zu einem hübschen Sümmchen addieren kann, das bei der Kündigung ausbezahlt wird.«
source: kleines Wirtschaftswörterbuch, brand eins online 10/2008, Österreichisch - Deutsch

Zu "Abfertigung alt" und "Abfertigung neu" siehe http://www.arbeiterkammer.at/online/abfertigung-neu-39067.html
Koschutnig 28.11.2009


Das Nomen "Abfertigung" für eine Entschädigung bei Entlassung ist österreichisches Standarddeutsch.

Standard in ch und de: die Abfindung
Standard in ch: die Abgangsentschädigung

(Variantenwörterbuch) https://books.google.ch/books?id=UeAQ953ZaTAC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q=abfindung&f=false
Standard 11.05.2016





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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