Dein Österreichisches Wörterbuch

Zockel , der, -s, die

Schuh mit Holzsohle


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Kleidung

Erstellt am: 28.04.2008

Bekanntheit: 30%

Beurteilung: 6 | 0

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Kommentar am 28.04.2008
clogs häufig als schuh verstanden, der gänzlich aus holz ist. praktisch auch mit leder und kunststoff als obermaterial auftretend. möglicherweise ist die aktuelle übersetzung ins schriftdeutsch "clogs" - obwohl, deutsch is des holt aa ned wirklich ... ;-)

Kommentar am 28.04.2008
Dreifach-Eintrag !
Dieses wort ist hier schon 3fach eingetragen:

Tschockl
Zockel
Zokl

Klar ist, dass 2 dieser 3 Einträge verschwinden müssen.

Ich plädiere dafür, dass dieser hier bleibt,
weil er als einziger korrekt geschrieben ist.

Das Wort kommt von dem gleichbedeutenden italienischen "zoccolo".



Kommentar am 28.04.2008
warum soll immer alles gleich verschwinden ? es ist gar ein vierfacher eintrag, holzzockel wurde übersehen. aus kärnten, übrigens ein wunderschönes bundesland, zockl von eska und holzzockelvon dracula.dort ist man sich der schreibung einig (z) was das grundwort betrifft.natürlich stimme ich eska zu, der kärntner wortschatz liegt mir logischerweise nah.die festlegung auf nur eine aussprache eines bundeslandes ist nicht empfehlendswert.gerade die vielseitigkeit der sprache österreichs macht den reiz aus. und eine liquidierung um deine worte wieder zu verwenden, eine gleichschaltung, zusammenfassung zu einem ganzen, das ist zumindest nicht meine vorstellung. es gab hier schon benutzer, deren wörter keiner kannte !! und er / sie waren gerne gesehen. von ihnen lernten wir die erstaunlichsten abarten / varianten dersprache österreichs. willst du unser land nicht in allen facetten kennen und schätzen lernen ? bei antwort bitte kurz halten, ja ? dankscheen

Kommentar am 28.04.2008
@strangale natürlich habe ich auch dein wort bewertet und sicher verstehst du es, das der vorherige kommentar nicht gegen dein wort gerichtet ist. wäre doch toll, wenn jedes bl seine eigene bezeichnung einbringen könnte , oder ? hier wird soviel aufgebläht, da kommt es auf etwas in der art nicht mehr an. lg dankscheen

Kommentar am 28.04.2008
@dankscheen
Ich fürchte, dass du hier einem Missverständnis aufsitzt.

Nach der Logik von Ostarrichi soll jedes Wort nur ein einziges Mal eingetragen werden,
und zwar unter seiner korrekten schriftsprachlichen Form.

Die verschiedenen Mundart-Varianten dürfen und sollen dann unter der Rubrik "Aussprache" eingegeben werden.

Übrigens wurde der Eintrag "Holzzockel" nicht übersehen,
aber er ist ein anderes, eigenständiges Wort,
ein Compositum mit dem Bestimmungswort "Holz-",
und rechtfertigt daher einen eigenständigen Eintrag,
zum Unterschied von den drei anderen.



Kommentar am 29.04.2008
@dankscheen bin gar nicht beleidigt, sondern gleichfalls ein freund der vielfalt! ich versuche halt zumeist, eine "hochösterreichische" form einzutragen, wie auch beim habern, den du richtig als howan identifiziert hast. grüße!

Kommentar am 19.05.2015
Der Zockel und der Sockel: Italienisch 'zoccolo ' = Holzpantine, Holzschuh - und von da weiter 'zoccolare' = (mit diesen Zockeln) klappern 'zoccolo ' hat aber noch andere Bedeutungen, nämlich Huf, (Wand)sockel - und Holzkopf! Die Herkunft ist lateinisch 'socculus' = 'kleiner Schuh'. Goethe war übrigens mitbeteiligt, als der zoccolo als Sockel Eingang in die Baukunst gefunden hat. Von Zockeln hat er offenbar nichts gehalten .

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Zockel






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

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