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Dẹpscher

der, -s, -

Macke


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Umgangssprache
Erstellt von: pedrito
Erstellt am: 05.05.2008
Region: Graz(Stadt) (Steiermark)
Bekanntheit: 80%  
Bewertungen: 9 1

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Kommentare (4)


Die bundesdeutsche Deutung ist völlig falsch
denn auch der Klopfer ist ein rein österreichischer Ausdruck, obwohl bekloppt wiederum bundesgermanisch wäre!

Bitte um mehr Sorgfalt!
albertusmagnus 25.05.2009


Vorschlag zur Übersetzung:
Macke, Meise
klaser 27.05.2009


Ein Depscher ist eine konkave, durch Druck oder Schlag entstandene Einbuchtung (Delle), im übertragenen Sinn eine solche im Schädel und daher "wirr im Gehirn".
Ein in A in beidem Sinn sehr gebräuchlicher Ausdruck.

"Mein Auto hat an Depscher, den muss ich ausklopfen", "Du hast ja an Depscher, der lässt sich doch nicht ausklopfen, weilst von innen nicht dazukommst!"
Cuser3530kf 15.05.2018





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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