3.3 stars - 3 reviews5


mau



finster; in übertragenem Sinn: enttäuschend, fruchtlos


Wortart: Adjektiv
Erstellt von: klaser
Erstellt am: 13.06.2008
Bekanntheit: 67%  
Bewertungen: 2 0

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

Ähnliche Wörter

+1 
ma
+2 
ma
-1 
Ma!
+6 
Mäh
+2 
Mah!
+2 
Mahü
+4 
Maiß
-2 
Mau
+3 
Mäu
+4 
mei!
+4 
Meu
+2 
mia
+2 
mia
+2 
Moa
+2 
Moaß
+1 
Möh
+1 
moi
+6 
moi
+1 
Moio
+2 

Kommentare (2)


heute gehört:
Der (österreichsche) Fernseh-Fußballreporter: "In der zweiten Hälfte war es mit den Angriffen ... mau."
klaser 13.06.2008


Bekannt nur in der dt. ugs. ("saloppen") Verwendung,
wie im Beispiel, jedoch nicht als "finster"
DWDS:Gebrauch: salopp für 'nicht gut'
♦a) unwohl, schwach
♦b) mittelmäßig, dürftig
Beispiele:
Ich fühle mich heute mau.
Mir ist seit einer Stunde ganz mau.
Die Geschäfte gehen nur mau.
Der Verkehr ist heute mittag mau.
Die Lage sieht augenblicklich mau (=schlecht) aus.


mau ist in norddt., bes. in der Berliner Umgangssprache seit 2. Hälfte 19. Jh. bezeugt. Es könnte sich um eine Kombination von matt und flau handeln.(Q.: Wolfgang Pfeifer, Etym. Wb. des Deutschen, 2004, dtv )

@ Klaser: Könnt' es sein, dass ich, wenn ich "finster" als "ohne Licht" verstanden hab (vgl. Eintrag mau nocht), dich missverstanden hab ? Dann sollte es in der Übersetzung aber nicht an 1. Stelle stehen. - Evtl. so: nicht gut, enttäuschend, "finster" (in übertragenem Sinn) ( Doch dann ist's leider nicht auf unserem Boden gewachsen.)
Koschutnig 24.02.2012





Facebook   Xing   Twitter

Impressum | Nutzung | Datenschutz

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: CryptoCoinWorm Jerga Urbana Urbanes Wörterbuch