Dein Österreichisches Wörterbuch

Sprossenkohl , der, -s, keine

Rosenkohl


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Essen und Trinken

Erstellt am: 13.06.2008

Bekanntheit: 50%

Beurteilung: 3 | 4

Kommentar am 13.06.2008
Duden online: Spros­sen­kohl, der; Gebrauch: österreichisch D/A: 2x auf Deutschländisch, 1x österreichisch schreibt der Eferdinger "Biohof Achleitner": «Rosenkohl ist geschichtlich relativ jung, „erst“ ungefähr um 1821 wurden die ersten Pflanzen in der Nähe von Brüssel angebaut. Sprossenkohl begann schnell den Siegeszug als Wintergemüse durch ganz Europa. Heute wird Rosenkohl vor allem in den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien angebaut.» ( biohof.at) A: "Kohlsprossen" dürfte derzeit allerdings häufiger sein: «Kohlsprossen, auch Sprossenkohl genannt, wachsen spiralförmig auf langen Stängeln. In Deutschland kennt man sie übrigens unter dem Namen Rosenkohl». (frischekueche.at)

Kommentar am 14.06.2008
mir aber eher als 'Kohlsprossen' oder herziger 'Kohlsprosserln' bekannt.

Kommentar am 16.12.2008
das kenne ich auch eher als Kohlsprossen.

Beispiel am 28.07.2014
So versteht jeder, worum's geht: «In Österreich ist heimischer Sprossenkohl von September bis Februar erhältlich. Die kleinen Sprossen können nicht lange gelagert werden. Dafür lässt sich Rosenkohl problemlos einfrieren. Vor dem Einfrieren die Kohlsprossen blanchieren und danach mit kaltem Wasser abschrecken. Tiefgekühlt halten sich Kohlsprossen ca. 6 Monate. Tipp: frischen Rosenkohl erkennt man an der kräftig grünen Farbe und den festen Sprossenköpfchen mit anliegenden Blättern.» [http://www.frischekueche.at/]

Um neue Kommentare einzufügen oder an einer Diskussion teilzunehmen, einfach auf das Österreichische Volkswörterbuch gehen.

Sprossenkohl






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

Unsere Seite hat auch keine Verbindung zu den Duden-Nachschlagewerken und wird von uns explizit nicht als wissenschaftliches Werk betrachtet, sondern als ein Gemeinschaftsprojekt aller an der österreichichen Sprachvariation interessierten Personen.