Dein Österreichisches Wörterbuch

Schlafittchen - am Schlafittchen haben

Kragen - jemanden erwischt haben


Kategorie: Zwischenmenschliches

Erstellt am: 24.08.2008

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 1 | 0

Kommentar am 24.08.2008
"Jetzt hab ich dich aber am Schlawittchen!"

Kommentar am 25.08.2008
Das ist aber Allgemeindeutsch ... Zitat: Schlafittchen oder fälschlicherweise Schlawittchen (Diminutiv, früher Dativ Plural von Schlafittich, „Schlagflügel“), auch Schlafittl, ist eine redens- und mundartlich weitverbreitete und offenbar recht alte Bezeichnung für Hemd- oder Jackenkragen, bzw. Rock- oder Ärmelzipfel.
[http://de.wikipedia.org/wiki/Schlafittchen]

Kommentar am 26.08.2008
Krawattl? Besser?! "Jetzt hob i di oba am Krawattl!" Die werte Runde möge mir meine vielen allgemeindeutschen Ausdrücke verzeihen, ich bin germanophil kontaminiert.

Kommentar am 01.09.2008
Krawattl ist auff jeden Fall besser. Trägst du's ein? Ist dein Wort!

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Schlafittchen - am Schlafittchen haben






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

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