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Eichterl, es dauert no an Eichterl , das

Weilchen, es dauert noch ein Weilchen. Österreichische Zeiteinheit (in Anlehnung an "ums Arschlecken"


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Zeitangaben

Erstellt am: 28.08.2008

Bekanntheit: 12%

Beurteilung: 5 | 0

Kommentar am 29.08.2008
Hat jemand eine Idee, woher das kommen könnte? Das Wort ist so "farbig", dass sich eine Rückverfolgung lohnen würde!

Kommentar am 29.08.2008
siehe unter Neichtl

Kommentar am 30.08.2008
Gibt es schon... a Neichtl

Kommentar am 30.08.2008


Kommentar am 30.08.2008
Schon wieder bin ich im Konflikt mit mir selbst! 'Neichtl' steht unbestritten schon länger hier drinnen. Aber wie sich aus der Summe aller Informationen ergibt, gehört das n nicht zum Hauptwort, sondern wird der leichteren Aussprache wegen an den Artikel angehängt (was es im Wienerischen übrigens auch gibt, vgl. An Aschen, An echt's Weana kind). Neichtl ist somit länger drinnen und schon von vielen bewertet worden. Eichtl ist kürzer drinnen, mit Querverweisen übersät, aber dafür m. E. 'richtiger'. "Schwer ist der Beruf" gilt daher nicht nur für Indianerhäuptlinge, sondern ganz offensichtlich auch für Moderatoren :-)

Kommentar am 30.08.2008
Konflikt?...Wo, wer mit wem? *g Ich habe nur vermerkt, dass es dieses Wort schon gibt. Ich hätte auch dazu vermerken sollen...dass ich es nur unter dem ersten Eintrag kenne und daher ein absolutes Daumenwort (der ertse Eintrag)für mich ist.


Kommentar am 21.07.2011
an Eichtl Franz Stelzhamer: Nur a kurze Zeit

Alls währt nur an Eichtl,
Steigt af und fallt ab,
Mit oan' Fuaß noh in Wiagerl,
Mitn andern in Grab.

[http://gutenberg.spiegel.de/buch/3158/15]

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Eichterl, es dauert no an Eichterl






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

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