Dein Österreichisches Wörterbuch

Glan

Preiselbeeren


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Natur

Erstellt am: 25.09.2008

Bekanntheit: 0%

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Kommentar am 25.09.2008
Info: Zumeist im Tiroler Wipptal und seinen Seitentälern verwendete Bezeichnung für Preiselbeeren.

Kommentar am 27.09.2008
Danke für diesen tollen und informativen Beitrag!!! Es ist ja so schad', dass sich mangels Bevölkerungsdichte auf ostarrichi für solche edlen "Seitental-Wörter" immer erst spät oder gar nie jemand findet, der so etwas mit "ja, das kenn' ich" bewerten kann. Lieber Hari, lass dich deshalb bitte nicht entmutigen und trag für uns weiter so exotische Wörter ein. Ostarrichi braucht das! Dringend! Und nochmals danke!

Kommentar am 12.12.2008
Vergleiche:

Kommentar am 11.01.2016
Ein Tiroler Wirtschaftsflüchtling schimpft im 19. Jh. über Uruguay:

... dornige, staudenartige Bäume, die Beeren tragen, wie bei uns die Hageputzen (Hagebutten). Außer diesen Beeren findet man auf der ganzen Kolonie keine Erdbeere, keine Moosbeere, keine Glan**), keine Himbeere, keine schwarze Himbeere, keine Schlehe, keine Ruselestaude , keine Haselnussstaude, keine Faulbeerstaude, keine Rosenstauden, was doch alles bei uns wild wächst. [...] **) Preisselbeere
Mitteilungen der K.-k. Geographischen Gesellschaft , Jg. 7 (Wien 1863):http://tinyurl.com/h5f3gwd


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Glan






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

Unsere Seite hat auch keine Verbindung zu den Duden-Nachschlagewerken und wird von uns explizit nicht als wissenschaftliches Werk betrachtet, sondern als ein Gemeinschaftsprojekt aller an der österreichichen Sprachvariation interessierten Personen.