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Tafelspitz (Fleischteil, Rind) , der

Rinderhüftspitze


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Essen und Trinken

Erstellt am: 16.11.2008

Bekanntheit: 69%

Beurteilung: 7 | 0

Kommentar am 16.11.2008
Teilstück der Unterschale; spitz zulaufendes Ende des Hüftmuskels.

Kommentar am 16.11.2008
"Hüftdeckel" ist 's in D, und in Wien weiß man: "Tafelspitz ist das edelste Stück des Schlegels, saftig, wohlschmeckend, aus kurzfasrigem Fleisch, nur auf der oberen Seite mit einer dünnen Fettschicht bedeckt. Das beste gekochte Rindfleisch gab es in Wien bei Meissl & Schadn von eigens gezüchteten, mit Zuckerrüben gefütterten jungen Ochsen. Zwei Wochen musste ihr Fleisch abhängen, ehe es in klarer Consommé zubereitet wurde."("Das große Küchenlexikon", Hamburg 1978) Eigentlich sollten irgendwo alle Namen der "Wiener Teilung" aufscheinen s.[http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Teilung_(Rind)#Spitz] und [http://members.chello.at/heinz.pohl/RindHess.htm]

Kommentar am 16.11.2008


Kommentar am 16.11.2008
Meli, mein Zweiteintrag tut dem Ersteintrag gar keinen Abbruch. Beim 1. handelt es sich um das Gericht, beim Zweiten um die Beschreibung des Fleischstückes, aus dem es zubereitet wird. Ich fand dies als die einfachste und kürzeste Lösung um zu erklären, was Tafelspitz (das Gericht) ist. Wenn jetzt ein "Nicht-Eingeweihter" Tafelspitz aufruft, dann hat er beides.

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Tafelspitz (Fleischteil, Rind)






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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