Dein Österreichisches Wörterbuch

Fritz

Friederich


Erstellt am: 01.12.2008

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Beurteilung: 1 | 0

Kommentar am 02.12.2008
Miserable Recherche ! Deutscher als Fritz gehts wohl nimmer !
Fritz
seit etwa 1550 selbständige Kurzform von Friedrich, volkstümlich seit Friedrich dem Große
In Deutschland surfen sie wohl mit einer Friedrich-Box im Internet. Ich natürlich mit einer FritzBox und FritzCard im PC.
Der legendäre WM-Kapitän 1954 Weltmeister von Deutschland hieß also nicht Fritz Walter ?Man lernt nie aus
dankscheen

Kommentar am 03.12.2008
dankscheen hat Recht Alle diese Namen auf -z: Fritz,Heinz, Lutz, Götz, wie Hinz und Kunz, sind eigentlich Koseformen zu Friedrich, Heinrich, Ludwig, Gottfried, Konrad und stammen aus dem mitteldeutschen Raum (Harzgegend, Thüringen).
Die Königsnamen Heinrich (niederdeutsch Hinrik) und Konrad werden 1100 - 1300 als Namen so beliebt, dass 'Hinz und Kunz' zu 'jeder beliebige' wird.
Doch woher kamen die einst von Meinl geschluckten "Brüder Kunz"?
Eine solche Firma - Kafferöster! - gibt's noch immer in Olsberg, Westfalen.

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Fritz






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

Unsere Seite hat auch keine Verbindung zu den Duden-Nachschlagewerken und wird von uns explizit nicht als wissenschaftliches Werk betrachtet, sondern als ein Gemeinschaftsprojekt aller an der österreichichen Sprachvariation interessierten Personen.