Dein Österreichisches Wörterbuch
Proporz , der, -es, keine
Ämter- sowie Postenverteilung nach Mandatsverhältnis auf Grund des Proportionalwahlrechts
Art des Eintrag: Substantiv
Erstellt am: 02.02.2009
Bekanntheit: 40%
Beurteilung: 2 | 3
Kommentar am 02.02.2009
"veraltet, historisch"
hätte ich gerne hinzugefügt, doch leider ... In Kärnten nennt man dies neuerdings "Objektivierung".
Proporz existiert in der Schweiz auch nach Konfessionszugehörigkeit, in Südtirol nach Sprache.
Kommentar am 06.02.2009
Ein Musswort!
Das mit dem Proportionalwahlrecht stimmt sicherlich. Ich würde aber vorschlagen das wegzunehmen, denn die Quintessenz des ö. Ausdrucks zielt aussschliesslich auf die proportionale Postenverteilung gemäss Wahlresultat (Anzahl der erzielten Stimmen oder Parlamentsmandate)ab. Hlw.
Kommentar am 11.08.2014
Der Spiegel:
Spiegel 41/1956 (10.10.56):http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43064273.html
Kommentar am 22.10.2016
Das schwarz-rote Zweiparteiensystem, das zu einem sorgfältig beachteten Proporz jeder denkbaren politischen Einflussnahme und Pfründeverteilung in allen Bereichen geführt hatte, ist Sache der Vergangenheit:
Die Presse.com, 8.10.2014:http://tinyurl.com/jserpph
Nationalrat, Stenographisches Protokoll v-. 17. Juni 1970 :http://tinyurl.com/hzblqka
Um neue Kommentare einzufügen oder an einer Diskussion teilzunehmen, einfach auf das Österreichische Volkswörterbuch gehen.