Dein Österreichisches Wörterbuch

Griachal

Ringlotten


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Essen und Trinken, Natur

Erstellt am: 15.02.2009

Bekanntheit: 60%

Beurteilung: 3 | 2

Kommentar am 15.02.2009
kleine, meist ... wild aufgehende Ringlotten. Im Gegensatz zu den Zwetschken *geht* das Fruchtfleisch beim Essen nicht vom Kern, sie sind süsser und auch deutlich früher reif (Mitte-Ende August). Eine Zwischenstufe zu den Zwetschken sind die Pfludern.

Kommentar am 15.02.2009
D
J

Recherche ergab:
Direkt und
Jederzeit

auch einsehbar unter :

Kriecherl


Dort
Jedoch

m.E. bestens eingetragen.


Kommentar am 15.02.2009
glaub mir .. ich hab mehrfach nachgeschaut ob es etwas derartiges schon hier gibt .. aber auf Kriecherl bin ich nicht gekommen. in diesem Sinne bitte ich um Vergebung.

Kommentar am 15.02.2009
Hallo phix1.. Sicher glaube ich dir und sehe es überhaupt nicht tragisch.
Vergebung sei in aller Form gegeben, obwohl es nicht erforderlich ist.
Die Suchmaschine ist fehlerhaft "hoch3" und vieles wurde schon deshalb mehrfach eingetragen.
Geistig "Arme" durchschauen dies nicht und bewerten dies als Diebstahl oder Ähnliches.
Meine Hinweise wie dieser dienen nur zur Mithilfe und Komplettierung .
Kritik ist nicht meine Art. LG

Kommentar am 15.02.2009
bin ja dankbar .. für Hinweise dieser Art. Ich bin ja ob meiner noch nicht so lange währenden Mitgliedschaft schon bestrebt, halbwegs vernünftige Dinge einzutragen, was nach 6 Jahren Bestand aber nicht mehr so einfach ist, weil das meiste, das ich von Muttern und Vatern gelehrt bekam, hier schon eingetragen ist. Und so wie man in Ritzing/Bgld die Kriecherln ausspricht wäre ich nie von einem *K* ausgegangen ... sie sind ganz weich mit *G* und rollendem *R* .. , dennoch sind es halt nun für mich die Kriecherln. Lg

Kommentar am 15.02.2009
Neulich hatten wir die gleiche Diskussion mit P - B.
Wenn etwas im Dialekt weich ausgesprochen wird, KANN das bedeuten, dass das dazugehörige ´Schrift´wort mit hartem Anfangsbuchstaben geschrieben wird. MUSS aber nicht.
Davon angespornt, habe ich nachgeschaut, unter ´Griechenpflaume´ - könnt´ ja sein, wer weiß - und gefunden habe ich:
Die Kriechenpflaume (Prunus domestica ssp. insititia Syn.: Prunus insititia/insiticia) ist eine in Europa und im Kaukasus beheimatete Wildpflaumenart. Weitere deutsche Namen sind: Eigentliche Krieche, ... - wikipedia -

Kommentar am 16.02.2009
ja.. es ist das Kriecherl... die Quellen sind da unbarmherzig. Nun, bin ja trotz fortgeschrittenen Alters noch am Lernen .. ! Lg

Kommentar am 15.09.2020
Für die Erklärung österreichischer Einträge sollte keine österreichischen Begriffe bzw. Schreibungen (Ringlotte) verwendet werden! Und weshalb noch dazu im Plural?

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Griachal






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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