Dein Österreichisches Wörterbuch

Schlutz , die

Steinschleuder


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Natur, Jugendsprache

Erstellt am: 09.10.2009

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 1 | 0

Kommentar am 11.10.2009
Hat das mit den Schlutzkrapfen was zu tun? Immerhin gibt die "Wikipedia" im entsprechenden Artikel eine Etymologie an:
"Die deutsche Bezeichnung leitet sich vom in Ost- und Südtirol (aber auch in Kärnten) gebräuchlichen Wort schlu(t)zen her, was so viel wie „gleiten“, „rutschen“ bedeutet."
[http://de.wikipedia.org/wiki/Schlutzkrapfen]
Das könnte das gleiche Wort sein, wie deine ´Steinschleuder´.
Nur wie kommt das Ding dann von Tirol/Kärnten nach Gänserndorf?

Kommentar am 13.10.2009
tja der volksmund ist nicht zimperlich, und hält sich manchmal gar nicht an wikipedia...der schlawiner

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Schlutz






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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