Dein Österreichisches Wörterbuch

Daubel , die

Fischnetz


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Arbeitswelt

Erstellt am: 29.10.2009

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Kommentar am 14.02.2010
Die Daubelfischerei wird in Österreich betrieben. Sie wird vorwiegend an der Grenzstrecke von Thaya und March sowie im Wiener Bereich der Donau ausgeübt.
Die Daubel oder das Hebenetz ist ein quadratisches Netz, das auf elastische Stäbe gespannt wird...Je nach der Größe des Gerätes unterscheidet man Köderfischdaubel, Handdaubel, Landkran oder Zillenkran.(WP)

Kommentar am 13.04.2010
Österreichisches : Daubel wird auch "Taupli", "Tutebell", "Taubel", "Taupel", „Tuker", "Tauchhamen", "Senke" und "Tauchber" genannt,
s. Gertraud Liesenfeld: "Zur Daubelfischerei zwischen Wien und Hainburg"
[http://members.a1.net/nordbahnkurti/Daubelfischerei%20A5.pdf]

Was es da alles an der Donau gab: 1. Hebefischerei, 2. Zugnetzfischerei, 3. Sperrfischerei, 4. Schleppfischerei, 5. Treibfischerei, 6. Wurfnetzfischerei, 7. Umschließungsfischerei, 8. Eisfischerei, 9. Deckfischerei, 10. Angelfischerei.
Und dann die Schwarzfischereimethoden:
1. Peitschenfischerei, 2. Fischprellen, 3. Fischen mit Explosivstoffen (Kalk, Karbid), 4. Legangelfischerei, 5. Fischschießen, 6. Fischstechen, 7. Schlageisenfischerei, 8.Lichtquellen- Nachtfischerei 9. Schlingenfischerei, 10. Stülpfischerei, 11. Legen von Reusen

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Daubel






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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