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Pasta asciutta

"Spaghetti Bolognese", Nudeln mit Hackfleischsauce


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Essen und Trinken

Erstellt am: 21.03.2010

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 2 | 1

Kommentar am 21.03.2010
Liebe Jana, hier gibt es ein Rezept [http://www.pasta-asciutta.de/rezept.html]
Auf Wikipedia ist zu lesen: * Pasta asciutta Teigwaren werden in Wasser gekocht und nach dem Abtropfen (italienisch asciutto ‚trocken‘, also nicht in Brühe oder Suppe) mit etwas Butter (al burro) oder mit einer Sauce (al sugo) serviert. In Italien werden so zubereitete Nudeln in der Regel als erster Gang (italienisch primo piatto) gereicht. – Im deutschen Sprachraum sind spaghetti al ragù sehr beliebt, die hier abweichend von der italienischen Bezeichnung als Spaghetti bolognese oder als Pasta asciutta schlechthin bezeichnet und meist als Hauptgericht verzehrt werden. In Italien sind diese Bezeichnungen unüblich; ein ragù bolognese ist zwar in der Küche Bolognas bekannt, es unterscheidet sich aber in der Zubereitung von der in Deutschland üblichen Hackfleischsauce und wird klassisch auf Tagliatelle gegessen.

Kommentar am 21.03.2010
Aussprache: Bastaschutta. Ob die VErbreitung des Ausdrucks auf den süddeutschen Raum beschränkt ist?

Kommentar am 22.03.2010
Sicher sind Pasta asciutta im eigentlichen Sinne etwas anderes, aber hier (Steiermark) sind sie mir immer wie die typisch eingedeutschte "Hackfleisch-Bolognese"(schlimmstenfalls mit einem Maggi-Packerl zubereitet) und immer mit Spaghetti begegnet...

Kommentar am 08.11.2017
Wollte positiv beurteilen. :( Kann man das ändern?

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Pasta asciutta






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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