Dein Österreichisches Wörterbuch

Zähre

Träne


Erstellt am: 18.02.2011

Bekanntheit: 16%

Beurteilung: 3 | 1

Kommentar am 19.02.2011
Kärntner Aussprache von Zähre > Zacherl > Zahale

Kommentar am 19.02.2011
"Zähre" und "Träne" kommen von derselben Wurzel.
t>z in der 2. ("hochdeutschen") Lautverschiebung; + R-Metathesis (R-Umsprung wie bei dritt/third, Brunn/Born)
"Zähre" (< Zacher) ist also aus dem "hochdeutschen" Gebiet (ungefähr südlich von Frankfurt);
"Träne" ist nicht "hochdeutsch", sd. aus dem Niederdeutschen und hat die "Zähre" aus der Alltagssprache ganz in die (schwülstige) Dichtersprache verdrängt, in Mundarten allerdings lebt's weiter, bes. mit Diminutiv

S.a. engl. "tear", ohne 2. LV,
* und fürs Indogermanische: altlatein. "dacruma" : d > t in der 1. ("german.") Lautverschiebung;
vgl. z.B. duo : two : zwei
wie
dacruma : tear/Träne : Zähre

Kommentar am 18.06.2011
4. Eintrag! Aber "Zähre" ist nicht gleich "Zachale" - und die Kärntner Aussprache dieser Verkleinerungsform ist "Zahale".
Kärntner bemerken's nicht, doch jedem Nicht-Kärntner müsste das auffallen (Mäd-hen, Mär-hen...)

Die 4 Einträge jetzt:
* Tulln: Zacherle, Zachern = Träne, Tränen
Zacherle Zachern

*Feldkirchen: Zachalan, Zachale = Tränen, Träne
Zachalan Zachale

* Zell am See: Zacher = Zähren, Tränen
Zacher

* Hollabrunn: Zähre - zachale = Träne

Kommentar am 15.01.2012
Warum hat dieses Wort einen Abwärtsdaumen?

Kommentar am 21.01.2012
meli: hier stand einmal ein anderer Eintrag, der verändert wurde.
Davon habe ich "Russi" berichtet - bitte warten.

Kommentar am 23.01.2012
Moderator Meli – ergänzende Info Daumenvergabe - sachliche Stellungnahme Der Eintrag wurde nicht ersetzt / kein anderer Eintrag vorher also !, sondern gemäß der geforderten
Richtlinien nach 11 Tagen abgeändert.
Zachale – Träne alt in Zähre – zachale(KT) – Träne neu
Nach Eintrag erfolgte bereits nach ca. 3 ! Tagen die WegDamit-Wertung.
Parallel dazu in gleichem Zeitraum bei rund 65% meiner Einträge das
gleiche Ritual !.
Schon vom zeitlichen Ablauf war ich ohne jede Chance diesem Ungemach
zu entgehen. Ein täglicher Besuch ist mir eben nicht möglich um auf aktuelle
Hinweise reagieren zu können.
Wenn tägliche Reaktionen, brav und folgsam sein, Dialekte und deren Verbreitung keine
Rolle hier spielen, keine Eigene Meinung haben zu dürfen, jene eben den „Eingesessen“
anzupassen, ist dies auf der Startseite zu vermerken um weiteren Neulingen
Ähnliches zu ersparen.
Vielleicht wäre eine PN hilfreich gewesen, deren Weg aber niemals gewählt wurde.
Meiner Annahme, ein Wort darf einige Zeit verweilen bis optimiert oder
besprochen stellte ich nach 7 Tagen Absenz fest, dies nicht möglich ist.

Im späteren zeitlichen Verlauf war zu lesen dies mit steigendem Zorn
geschah (eigene Worte ! ! ). Exempel statuieren, Neulingen Unerwünschtheit
demonstrieren, Machtdemonstration wären nicht unbedingt meine Wortwahl, aber wäre sicher auch so aufzufassen.

Seit Wochen nun ist von einer Kontaktaufnahme mit dem Admin zu lesen,
wie auch hier -bitte warten-.............
Bilge



Kommentar am 23.01.2012
Ebenso wurde komplett abgeändert: Der Kommentar von JoDo am 2011-02-19 09:13:50 ! !
Neu: Kärntner Aussprache von [ von JoDo am 2011-02-19 09:13:50 ] Zähre > Zacherl > Zahale

Ursprünglich
1. KEINE Wörter die sich nur in der Aussprache unterscheiden, also "Schua" statt "Schuhe" oder "Baam" statt "Baum". 2. Soweit möglich eine "offizielle" Schriftform, also "sudern" (pausenlos jammern) statt "sudan" oder "sudaan". Bitte auch auf die Schreibung achten, also Hauptwörter sollten schon mit einem GROSSBuchstaben geschrieben werden. Und bei der Unzahl an Schimpfwörtern bitte auf überflüssige Ausdrücke verzichten.

Daraufhin erfolgte die Änderung sobald es mir zeitlich möglich war.
Bilgelik Eintrag 18.02.2011
Jodo Kommentar 19.02.2011
Bilgelik Änderung 20.02.2011
Jodo Weg damit - Zeitraum danach / unbekannt

Kommentar am 23.01.2012
Eben WEIL der Eintrag - und nicht nach wenigen Stunden: dieser Eintrag war der Wasweißichwievielte in ununterbrochener Reihenfolge • UND NACH abgesandter PN • UND NACH erst freundlichen, später deutlicheren Hinweisen - unter jeder Kritik war, habe ich ihn (mit steigendem Zorn - no na! - UND OHNE DIE WORTE: EXEMPEL STATUIEREN UND "NEULINGEN UNERWÜNSCHTHEIT DEMONSTRIEREN" - da gibt´s außer dem Dauermådschgara noch EINIGE andere, denen wurde das offenbar nicht demonstriert) abgewertet, und zwar mit dem Hinweis, dass ich gerne bereit bin diese Kritik wieder zurückzunehmen.
Das ist jetzt auch wieder nicht recht! Na was also?
Und die Daumen kann auch ein Moderator nicht wieder zurückbiegen! Wie oft soll ich das noch sagen! Jetzt nervt´s aber schon gehörig!
Auch MODERATOR MELI bekam von mir am 23. Juni 2011 eine Antwort in diesem Sinn, die aber bis heute unkommentiert blieb.
Soooo wichtig sind die Daumen auch nicht - außer für das angekratzte ego einiger.
Mehr, als den Russi darum bitten, kann ich auch nicht, das habe ich getan, lassts mich endlich in Ruhe, machts so gut es geht brauchbare Einträge und verschwendet eure Energie nicht mit unnötigen Ereiferungen.

Kommentar am 02.03.2012
JoDo am 2012-01-21 Davon habe ich "Russi" berichtet - bitte warten
Wie ist der Stand der Dinge?

Kommentar am 03.03.2012
Nix neix ;-)

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Zähre






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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