Dein Österreichisches Wörterbuch

Plotschen

großes Blatt (Baum)


Erstellt am: 18.02.2011

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 3 | 2

Kommentar am 23.02.2011
Eine Plotschn ist immer ein grosses Blatt und nie ein Baum!

Kommentar am 23.02.2011
eska (Baum) = Blatt vom Baum – also kein Blatt Papier, Blumenblatt, Zeitungsblatt oder Ähnliches! Der Zusatzhinweis scheint eher Verwirrung zu bringen ?

Kommentar am 23.02.2011
Frage an Kärnten: Ist ´eure´ Plotschen identisch mit ´unserer´ Pletsche/Bletschn?
Pletsche
Plätschen
Bletschen
lG JoDo

Kommentar am 24.02.2011
Eine "Plotschn" ist ein großes Blatt, das von einem Baum, aber auch von einjährigen Pflanzen (Huflattich, Rhabarber, Salat) stammen kann. Auch eine großformatige Zeitung kann abfällig als Plotschn bezeichnet werden!

Kommentar am 24.02.2011
"Plotschn" håmma a: [http://www.ostarrichi.org/buch-4445-4164-Plätsche(n).html]
"grossblättrige Pflanze, grosses (Salat-)Blatt"
von tvinz, Graz, am 31. 5. 2006

Andere Definitionen:
"großer, flacher Gegenstand, z.B. Blatt einer Pflanze" (zu "Pletsche" von michi352;
"etwas Großflächiges, ein Pickel im Gesicht aber auch ein großes Salatblatt" (zu "Bletschen" von HeleneT)
"Grosses Blatt (botanisch) / grosser Mückenstich " (zu "Pletsche" von owen)
"großes Pflanzenblatt, Rübenblatt" (zu "Bletschen" von avenarius )

Ist wohl alles das gleiche Wort - dass der Gelsenstich mitunter zu einer roten Ple/otschn wird, ist für den Gestochenen bestimmt recht unangenehm und fast zu arg wie der entzündete Pickel.

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Plotschen






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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