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Reißen

Rheuma


Kategorie: Arbeitswelt, Gemütszustände, Befindlichkeiten, Humorige Bezeichnungen, Veraltet, Historisch

Erstellt am: 05.10.2011

Bekanntheit: 100%

Beurteilung: 2 | 4

Kommentar am 05.10.2011
Beispiel: Mei Voda kaun net schwa he(b)m, er hot scho wieder 's "Reissn". oder: I kaun mi net owebucka, i hob's Reissn.

Kommentar am 05.10.2011
Ähnlich, aber nicht dasselbe:
Reißerte
´Is Reißade´ - Veitstanz

Kommentar am 05.10.2011
Laut Duden ist Reißen ein umgangssprachlicher Ausdruck für ziehende Gliederschmerzen, Rheumatismus.
Beispiel:
Der Alte hat das Reißen.
Aus dem Sachsenlied: Der Sachse liebt das Reisen sehr. Nu nee, ni das in'n Gnochen ... - jedoch nicht das Reißen in den Knochen

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Reißen






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

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