Dein Österreichisches Wörterbuch

anhäufeln

sammeln


Art des Eintrag: Verb

Erstellt am: 25.09.2012

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 2 | 0

Kommentar am 25.09.2012
Oisa: ããg´häif´ld håm unsare Ahnln eahnare Gemüsebeetl´n!

Kommentar am 25.09.2012
In D kenn ich's ebenso wie JoDo aus der Gärtnersprache: Rosen anhäufeln, Mangold anhäufeln ....
Aber dann gibt es ja noch das Wort anhäufen, z.B. Reichtum anhäufen - das ist ja auch eine Art von sammeln.

Kommentar am 26.09.2012
So geht z.B. das Anhäufeln (nicht das Sammeln) von Kartoffeln/Erdäpfeln in trad. Weise.
Das Video stammt allerdings aus dem 3-Länder-Eck CH/F/D
[http://www.youtube.com/watch?v=39P7UCoYQt8]

Wird in der Stmk. hingegen ans Produzieren eines Häuferls gedacht?
Wie Compy denke ich, es könnte beim Eintrag an 'anhäufen' gedacht sein.
Solches passiert nicht selten bei ähnlichen Wörtern, beschrieb doch kürzlich ein Lebensmittelkontrolleur des Wiener Marktamtes (MA 59) im TV die "Freuden" der Lebensmittelverköstigung: "Wenn man einmal eine schimmlige Wurst verköstigt hat..."
Köstliche "Weinverköstigungen" gibt's auch, nicht nur durch Stermann und Grissemann - unbedingt anschaun: [http://tinyurl.com/c2bl9sz] -
und auch nicht nur in Götzis und Lauterach, Florenz, Paris und der Pfalz, sondern "Weinverköstigungen werden in einer einer Vielzahl von Städten angeboten"(s.a. die Bilder [http://tinyurl.com/dxj93h8).]
Was da an verköstlichter (?) Sprachverwirrung "angehäufelt" (?) wird! )

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anhäufeln






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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