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Hirnederl

das, -s, -n
[ Hian-eda´l ]

Idiot, Dummkopf


Wortart: Substantiv
Erstellt von: pedrito
Erstellt am: 12.10.2005
Bekanntheit: 76%  
Bewertungen: 51 0

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

Kommentare (3)


Diese Schreibung ...
..., also "Hirnederl", ist besser als "Hirnedal" (beide sollten vereinigt werden).
heinzpohl 02.01.2010


Der Hirn-Eduard, wie er auch spöttisch genannt wird, kommt von Hirn und öde! Also jemand mit Leere im Gehirn. Der Ausdruck wird eher immer weniger gebräuchlich in Wien ...
Astra 24.12.2015


Zuagrast?
mein Lieblingswort aus Oberösterreich, wo ich jetzt wohne:
Hirnederl für Trottel (hier ist die Etymologie das eigentlich Coole, das Wort bezieht sich nämlich darauf, dass es bei jemandem öde (= "ed") im Hirn is
source: Exuser28,
15.04.10, Beautyboard.de

Über das Schimpfen im Straßenverkehr: [...] . Aus "Kann der Koffer net des Licht aufdrahn" wird nun "Schau da des Hirnederl an, der fahrt no mit Licht". Schuld ist der andere, lautet die eherne Regel im Verkehrsgeschehen.
source: derStandard.at 21.1.2008

Koschutnig 25.12.2017





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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