Dein Österreichisches Wörterbuch

feurazen

flimmern, feurig glänzen


Art des Eintrag: Verb

Erstellt am: 07.02.2015

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 1 | 2

Kommentar am 07.02.2015
Dafür gibts sogar eine Fundstelle:

Das große niederösterreichische Mundartlexikon
Highuacht und aufgschriebm:http://www.noe-mundart.at
Seite 42

Kommentar am 07.02.2015
Bekannt auch als Perfekt passiv: ausgfeirazt Ü: Aus die Maus (?)

Herkunft am 15.02.2015
Neben feurazen nennt Karl Weinhold n seiner „Grammatik der deutschen Mundarten“ (1863) eine ganze Reihe von verbalen Ableitungen dieser Art, zahlreiche davon österreichischen Gebrauchs, etwa: ahazen (ktn) atmazen (oö.), huhaztn (Lexer), plemazen (ktn) , ptickazen (ktn) , dugazen (oö, nö), giggazen (ktn), urrazen (tirol), lechazen (oö), schwapazen (ktn.), sufazen (oö) , neben solchen auf -izen, s. [http://tinyurl.com/o43vfer]

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feurazen






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

Unsere Seite hat auch keine Verbindung zu den Duden-Nachschlagewerken und wird von uns explizit nicht als wissenschaftliches Werk betrachtet, sondern als ein Gemeinschaftsprojekt aller an der österreichichen Sprachvariation interessierten Personen.