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Fleiben, Fleim

Abfall von gedroschenem Getreide (Hülsen und Grannen), Spreu


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Arbeitswelt, Natur

Erstellt am: 29.04.2015

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 0 | 1

Kommentar am 29.04.2015
Fleidn ist zwar die weit häufigere Form, doch in einem Schnaderhüpfl von etwa 1900 heißt's:

Beim Dengln, beim Dreschn fliagn d'Fleibm auf d' Höch, schliafn eini in d' Pfoad und beißn wie d' Flöch.
Thomas Hochradner (Hg), „Lieder und Schnaderhüpfl um 1900“. Volksmusik in Salzburg, Corpus Musicae Popularis Austriacae Bd. 19 (2008):https://books.google.at/books?id=_0a9ei5oCIUC&pg=PA245&dq=schliafn&hl=de&sa=X&ei=LehAVfOPFdKO7QaiiIGYAw&ved=0CCoQ6AEwAg#v=onepage&q=Fleibm&f=false


Kommentar am 30.04.2015
Die deutsche Übersetzung ist meiner Meinung nach [b]"Spreu"[/b], mit gleicher Bedeutung, vielen sicher bekannt durch den Spruch [b]"die Spreu vom Weizen trennen"[/b]

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Fleiben, Fleim






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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