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Bevorrangung , die, -, -en

Bevorzugung durch Vorfahrtberechtigung


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Amts- und Juristensprache

Erstellt am: 16.02.2016

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 1 | 2

Kommentar am 16.02.2016

Grüne fordern Bevorrangung für die Straßenbahn.
APA, 8.2.02:http://tinyurl.com/3opy4th
Begrüßenswert ist, dass es neben den bereits verordneten Busspuren in Teilbereichen der genannten Straßen auch einige Maßnahmen zur Bevorrangung der Busse an Kreuzungen gibt.
Graz.Grüne.at:https://tinyurl.com/y933bgk9
Fahrgäste profitieren in der Frühspitze von Bevorrangungsmaßnahmen. Durch geplante Modifikationen bald auch keinerlei Nachteile für Autofahrer mehr
APA 4.6.2002:https://tinyurl.com/y8hyk8op
Die Beeinflussung von Ampelanlagen durch den öffentlichen Verkehr und somit die Bevorrangung des öffentlichen Verkehrs soll helfen, die Durchschnittsgeschwindigkeit des öffentlichen Verkehrs zu erhöhen.
Wien.at. Masterplan Verkehr Wien 2003:http://tinyurl.com/gldhywh
Wir sollten aber auch über den Stau im öffentlichen Verkehr, von der Stadt gemachten Stau reden, indem Bevorrangung noch nicht konsequent durchgezogen wird, wo Straßenbahnen dicht besetzt zum Beispiel bei der Querung des Gürtels nicht bevorrangt sind, wo man jeden Tag Stau für die Menschen macht. Hier, Halt nur an Haltestellen. Ich zitiere aus dem Verkehrskonzept: "Unter dem Motto 'Halten nur an Haltestellen' soll dem laufenden Bevorrangungsprogramm ein neuer Impuls verliehen werden."
Wiener Gemeinderat, Sitzungsprotokoll v. 04.11.2003:https://www.wien.gv.at/mdb/gr/2003/gr-034-w-2003-11-04.doc


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Bevorrangung






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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