Dein Österreichisches Wörterbuch

Karotte

Möhre


Erstellt am: 21.12.2005

Bekanntheit: 66.6667%

Beurteilung: 4 | 2

Kommentar am 10.09.2012
Auch in Deutschland üblich!

Kommentar am 10.09.2012
Siehe dagegen Eintrag: "Mehra = Karotte" aus NÖ , [http://www.ostarrichi.org/begriff-13711-at-Mehra.html]
"Die Karotte, auch bezeichnet als Möhre, Mohrrübe, Gelbrübe, Gelbe Rübe, Rüebli, Riebli oder Wurzel" (WP)Betonung auf "auch"! Karotte ist der Standard, nur in Nord- und Ostdeutschland überwiegt "Möhre", es gibt aber auch ein West- und Süddeutschland und das Wort ist auch ein österreichisches Wort, s. Eintrag: "Mehra = Karotte" aus NÖ ,[http://www.ostarrichi.org/begriff-13711-at-Mehra.html]
Und auch wer von "Merln" spricht,
s. "Mearle" - [http://www.ostarrichi.org/begriff-15194-at-Mearle.html]
ist aus Österreich.
Die zwar in gr. Teilen, wenn auch keinesweg überall in Österreich bevorzugte Bezeichnung "Karotte" (von latein. carota) rechtfertigt als der eigentliche deutsche Standard-Name keinen Eintrag!

Kommentar am 10.09.2012
Gerade solche Worte wie Paradeiser und Karotte sind nicht dadurch spezifisch österreichisch, dass sie flächendeckend von Hainburg bis Höchst verwendet werden, hinter dem Grenztaferl aber schlagartig nicht mehr.
Spezifisch sind sie aber doch ... oddrr?

Kommentar am 16.06.2016
Das Variantenwörterbuch bezeichnet das Nomen "Karotte" als gemeindeutsch, also als Standarddeutsch in at, ch und de. Gemäss Duden ist "Möhre" ebenfalls gmd. Standard in ch: das Rüebli (wird gegenwärtig von Karotte abgelöst)

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Karotte






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

Unsere Seite hat auch keine Verbindung zu den Duden-Nachschlagewerken und wird von uns explizit nicht als wissenschaftliches Werk betrachtet, sondern als ein Gemeinschaftsprojekt aller an der österreichichen Sprachvariation interessierten Personen.