Dein Österreichisches Wörterbuch

Bana

Knochen


Erstellt am: 23.12.2005

Bekanntheit: 93%

Beurteilung: 3 | 0

Kommentar am 20.08.2007
Nanu, wo ist jetzt die Suppm zu die Bana abgeblieben? Den Eintrag Bana gibts schon. Suppenbana/Suppmboana (so oder ähnlich geschrieben) ware doch super gewesen!

Kommentar am 20.08.2007
Zum Standard der Schreibung von Stichwörtern Der von Russi vorgeschlagene Standard hat den Sinn, dass man Stichwörter so schreibt, dass ein anderer die Chance hat, sie auch ohne viel Aufwand aufzufinden. So findet man "Marillenknödel" sicher leichter, als wenn einer "Marilnknödel" schreibt und ein anderer unter "Marüngnedl, -knedl, -knedel" usw. sucht. Dass man in blinder Befolgung dieser Regel Mundartwörter zu "Hochdeutschismen" umvergewaltigt, die es gar nicht gibt, war nicht Sinn dieses Standards, ebensowenig wie der sehr sinnvolle Vorschlag, ein Wort dort wo möglich in der Einzahl zu schreiben. Daraus entstand ein Streit, ob man das Wort "Möpse" für weibliche Brüste nicht "den Regeln entsprechend" als "Mops, der" eintragen sollte. So was ist natürlich lächerlich, abgesehen davon, dass die Möpse kein österreichisches Wort sind. Entsprechend deftig fiel auch mein Kommentar aus. Schließlich hat man auch nicht nächste Woche eine kleine Ferie und fliegt daraufhin zum Erholen auf irgendeine Maledive, um dort eine Faxe zu treiben. Also alles mit Maß und Ziel, das ist meine bescheidene Forderung. Als Gemecker verstehe ich das nicht, schon gar nicht, als wir doch bei "Suppenbeine" ganz einer Meinung sind. Alles klar?

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Bana






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

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