Dein Österreichisches Wörterbuch

Maßel

Verkleinerung von Maß


Kategorie: Veraltet, Historisch

Erstellt am: 27.03.2016

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 5 | 1

Kommentar am 27.03.2016
Auszug: Peter Rosegger - Als ich Christtagsfreude holen ging Mit dem Gelde gehest nachher zum Kaufmann Doppelreiter und kaufest zwei Maßel Semmelmehl und zwei Pfund Rindschmalz und um zwei Groschen Salz und das tragst heim.«

Kommentar am 27.03.2016
Keinen grammatischen Unsinn erfinden ("mehrere Maß")! Keinen Unsinn positiv bewerten!

ein Stückel Speck, ein Schwartel Fleisch, ein Maßel Mehl oder so.
Rosegger, "Der Schelm aus den Alpen" (1905, 1910):http://tinyurl.com/zn5tvr8
"Maßel" ist kein Plural, sondern die Verkleinerung von Maß! Kommen jetzt alle Verkleinerungen wie hier auch beim "Stückel" und „Schwartel“ (= kleine Schwarte)? Bei „Krippel“ von Rossegger geht’s ja noch, es könnt' ein Unbedarfter ja sonst an den Krüppel denken. Beim Bewerten sollte das Wort, nicht aber der Eintragende bewertet werden! Auch bei Letzterem Doppel- oder Mehrfacheinträge nicht mit höchster Bewertung auszeichnen, s. a fescha Kampel - und dein eigenes schaffelweise ist besser als der Neueintrag!

Kommentar am 27.03.2016
= "mehrere Maß, Einheiten, Portionen" war der Eintrag, ein frei erfundener Unsinn!! Und dann: "Kommentar hinfällig." - SO geht das wohl nicht!!! Weil ich den Unsinn bemängelte, erlaubt man sich nach der Korrektur, was ICH geschrieben hab, einfach zu entfernen? Ich empfinde das als impertinent, ihr nicht auch? Wenn das so weitergeht, reagiere ich aber wirklich nicht mehr als "kamota Hax"! Das war der kritisierte Eintrag Maßel : mehrere Maß, Einheiten, Portionen Veraltet, Historisch Erstellt von: Bilgelik570 am 26.03, 06:31. (s.[http://tinyurl.com/h3tvjnj)] Ich hab allgemein aufgefordert, keinen grammatischen Unsinn frei zu erfinden denn "Maßel" war als eine Mehrzahl erklärt worden, und hatte sofort eine Spitzenbewertung +5 erhalten. Dazu habe ich ein Beispiel desselben Rosegger geboten -
ein Tröpfel Schmalz, ein Stückel Speck, ein Schwartel Fleisch, ein Maßel Mehl
Gesammelte Werke 17:http://tinyurl.com/ztmh3lv:
- und mich erkundigt, ob nun alle versch. österr. Wortverkleinerungen eingetragen werden, Krippel (kleine Krippe) sei ja schon da. Auch das automatische Bewerten eines Unsinns habe ich doch mit gutem Recht bemängelt! Nicht der Bewerter, sondern der Eintrag ist zu bewerten! Auch dessen Doppelt- oder gar Mehrfacheinträge wie z.B. Ein*fescher*Kampel s. vorhandenes fescha Kampel u.a. "Kampel/Kampl" oder der Neueintrag schafflweis statt des von der Bewerterin selbst eingetragenen und noch dazu sogar besseren schaffelweise sollten wirklich nicht einfach automatisch beste +5-Bewertungen erhalten. Wo bleibt da jede Gewissenhaftigkeit? Das war doch ein freundlicher Hinweis, nicht?

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Maßel






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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