Dein Österreichisches Wörterbuch

brennen

bezahlen


Art des Eintrag: Verb

Erstellt am: 04.01.2006

Bekanntheit: 100%

Beurteilung: 10 | 0

Kommentar am 29.07.2013
Wer heizt, brennt * »Wer heizt, brennt bis zu 7000 Euro. Osterfeuer in weiten Teilen der Steiermark verboten oder eingeschränkt.« (Kleine Zeitung 23.03.2013) www.kleinezeitung.at/
* »Weniger Fehlalarme, weil Verursacher dafür 350 Euro „brennen“ müssen. Zu etwa 700 Einsätzen rückt die Feuerwehr Vöcklabruck jedes Jahr aus, rund 60 Mal jedoch aufgrund von Fehlalarmen. Für die Kosten muss der Verursacher aufkommen – laut Tarifordnung der Stadt muss er dafür 350 Euro „brennen“.«(13.11.12) OÖ nachrichten.at
* »Fürs Heizen muss man noch mehr brennen. Heizen kostet derzeit um zwölf Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Heizölpreis ist dabei am stärksten gestiegen.« (Kleine Zeitung: 08.12.2011 )


Kommentar am 01.06.2016
Das Verb "brennen" ist im ganzen deutschsprachigen Raum umgangssprachlich für gmd. "bezahlen".

Kommentar am 01.06.2016
Brennen ? Kennt mein Nachbar ! [entfernt]

Kommentar am 01.06.2016
Nur zur Information: T-mobile hat nach einem Prozess alle Forderungen fallengelassen und die Kosten refundiert.

Kommentar am 01.06.2016
Übrigens: Woher bekommt man solche Informationen? Tät' mich schon interessieren.

Kommentar am 01.06.2016
"in dem oben genannten Verfahren hat die T-Mobile Austria EUR 2.281,31 an uns uberwiesen. Mit diesem Betrag sind sowohl die gesamten, in diesem Verfahren angefallenen Prozesskosten in Hohe von EUR 1.855,10 als auch der in diesem Verfahren begehrten Kapitalbetrags bezahlt. Die bereits ausgeschriebene Tagsatzung blieb unbesucht und im Verfahren tritt ewiges Ruhen ein."

Kommentar am 02.06.2016
Na sowas! Zufälle gibt’s ;-) Ist Dir (JoDo) denn etwa Gleiches erfahren ? Bist auch bei T-Mobile? Auch meinem Nachbarn wurden die Kosten refundiert. Scheint eine Masche bei T-Mobile zu sein, arme unschuldige Bürger zu schröpfen. Skandal! Aber gibt ja gute und fähige Beratungsstellen die einem weiterhelfen. Woher ich ich dies von meinem Nachbar wußte wird gefragt? Ist gleich und einfach erklärt: Es kam aus seinem eigenen Munde und die Rechnung durfte ich bei der Gelegenheit ebenfalls einsehen.

Kommentar am 03.06.2016
@Cubitus: Dann spiel nicht den Unschuldigen und versteck dich nicht! Außerdem kann ich mich nicht erinnern eine Kopie des Schreibens (aus dem z.B. der genaue Betrag hervorgegangen wäre) aus der Hand gegeben zu haben. P.S.: Deine dauernden Verhöhnungen gehen gewaltig auf den Geist

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brennen






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

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