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Bartl

Teufel


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 09.01.2006

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Kommentar am 05.10.2014
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»Bartl ist zunächst die volkstümliche Abkürzung von Bartholomäus Der Namen Bartl bedeutet außerdem: "Die aus der Hölle kommen." Somit war der Krampus geboren«
Brauchtumsseiten.de:https://tinyurl.com/y7uolfzx
Der Bartl entspricht vor allem - aber nicht nur - im alten ländlichen Kärntner Brauchtum dem eher städtischen Krampus, mit dem er allmählich identifiziert und vermischt wird: * »Das Partl-Laufn ist ein alter, überlieferter heidnischer Brauch, welcher eigentlich nichts anderes als ein Fruchtbarkeitsritual ist. Wobei man erwähnen muss, dass der Brauch bei uns /d.i. Berg im Drautal / wie in vielen anderen Orten Oberkärntens nicht durch diverse Krampusumzüge überliefert wurde, sondern wie er funktionieren sollte, von alt zu jung.« (brauchtumsseiten.de) * »Während im Lienzer Talboden der „Krampus“ das Sagen hat, ist im Iseltal der „Klaubauf“ unterwegs, und im Kärntnerischen treibt der „Bartl“ sein Unwesen. Gemeint ist immer dieselbe Kreatur: der teuflisch aussehende Begleiter des Nikolaus. (osttirol-heute.at) « * Steiermark: * »Der "Stallhofner Bartl" ist weit über die Grenzen des politischen Bezirkes Voitsberg hinaus bekannt und gefürchtet. [...] Und in der unmittelbar beim Museum gelegenen Krampushöhle kann man den Bartl dann bestaunen. Dort nämlich wartet er angekettet bis er am 5. Dezember wieder losgelassen wird.« (kultur.steiermark.at)

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Bartl






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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