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Gestionierung , die

Verwaltung, Management


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 19.06.2016

Bekanntheit: 12%

Beurteilung: 2 | 3

Kommentar am 19.06.2016

FMA-Mindeststandards für die Vergabe und Gestionierung von Krediten mit Tilgungsträgern vom 16. Oktober 2003 (FMA-TT-MS) […] Diese FMA-Mindeststandards an die Vergabe und Gestionierung von Krediten mit Tilgungsträgern hindern Kreditinstitute nicht, höhere Standards festzulegen.
Österr. Finanzmarktaufsicht:http://tinyurl.com/jv7bprb
Mehrwertstrategie für kommunale Immobilien. Wir bieten aus einer Hand Planung, Finanzierung, Bewertung der Immobilien, Überprüfung der Mietverträge, steuerliche Strukturierung, Gestionierung der Immobiliengesellschaft und je nach Bedarf die Geschäftsführung dieser Gesellschaft.
Hypo NOE:http://tinyurl.com/gorq6p7
Die gesamte steuerliche und kaufmännische Gestionierung der Gesellschaft sei durch Dkfm. M erfolgt. Dies sei von ihm auch anlässlich einer Aussage bei der Wiener Gebietskrankenkasse bestätigt worden. Dieses Protokoll werde in der Anlage übermittelt. Daraus ergebe sich, dass Dkfm. M die gesamte kaufmännische Gestionierung inne gehabt habe. Auf Grund der jahrzehntelangen ordnungsgemäßen Gestionierung habe die Beschwerdeführerin davon ausgehen können, dass die Geschäftsführung im Hinblick auf die Ressortverteilung auch weiterhin ordnungsgemäß vorgenommen werde. Im Jänner und Februar 1997 sei diese Gestionierung von der H Bau AG übernommen worden.
RIS, Verwaltungsgerichtshof, GZ 2000/15/0018 v. 30.01.2003:http://tinyurl.com/jqcxkca


Kommentar am 19.06.2016
Geschichten aus einem kleinen Österreich […] Und da ist das Offenkundigwerden einer kreativen Gestionierung am Wiener Burgtheater, die zu einem Verlust inklusive Steuernachzahlungen von 12 Mio. Euro geführt hat. Gelernte ÖsterreicherInnen könnten dazu neigen, den zweiten Fall als „nebbich“ abzutun; immerhin macht der Fehlbetrag der ersten Bühne des Landes bestenfalls ein Tausendstel des Hypo-Desasters aus, ein Klacks also
EDUCULT.at, 24.3.2014:http://tinyurl.com/zk8tqs2


Kommentar am 19.06.2016
Der damalige Nutzer "oberhaenslir" (nach seinem Ausscheiden zu „System“ geworden und nicht identisch mit dem gegenwärtigen "oberhaenslir") erklärte vor 3 Jahren im Forum - s. [http://www.ostarrichi.org/forum--.html?topicid=789] - „die Gestionierung = die Verwaltung, das Management“, und führte als Verwendungsbeispiel an: "Die Aufgaben des Kreditrisikomanagements umfassen die Abgabe der Second-Opinion zu Kreditentscheidungen, die laufende Überwachung und Analyse des Kreditportfolios sowie die Gestionierung von Sanierungsfällen." Und als Quelle nannte er Linguee.de. Er unterließ dabei allerdings den Hinweis, dass alle 11 damals wie heute unter diesem Link zu findenden Beispiele österr. Herkunft sind (Volksbank.com, Raiffeisenbank.at, eurambank.com, vkb.at, kathrein.at, immoeast.at, centraldanube.at, energieag.at, s.[http://tinyurl.com/jawpkvq] Der Anlass war eine Anfrage von JoDo nach "Dienstzeitgestionierung", einem der diversen Komposita zum gegenwärtigen Eintrag, das JoDo damals zwar ein "geschwollenes, völlig unnötiges Fremdwort" nannte, "das man leicht mit einem einheimischen Ausdruck substituieren könnte", doch schlage ich vor, dass JoDo seinen hübschen Fund nun doch selbst hier einträgt.

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Gestionierung






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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