Dein Österreichisches Wörterbuch

Supplentin , die, -, -nen

weibliche Aushilfekraft im Ausbildungsberuf (Lehrberuf)


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Arbeitswelt

Erstellt am: 24.10.2016

Bekanntheit: 0%

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Kommentar am 24.10.2016

Im Oktober 1939 wurde Boerner-Patzelt wieder als Dozentin angestellt und im März 1943 zur Außerordentlichen Universitätsprofessorin ernannt. Im April 1945 wurde ihr - als Supplentin für Alfred Pischinger, Vorstand von 1936 bis 1945 - die Leitung des Instituts für Histologie und Embryologie übertragen.
Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/Dora_Boerner-Patzelt
Sie sprang auch als Supplentin für die Hauptvorlesung ein und hielt ab dem Jahr 1940 ein „Repetitorium für Rigorosanten“.
Keinzel & Korotin, Wissenschafterinnen in und aus Österreich (2002):http://tinyurl.com/hc84fy2
Ich unterrichte seit drei Jahren […] Dass ich meine Lehrstelle (bin noch Supplentin) an dieser Schule wählte und an diesem Projekt mitarbeitete, geschah nicht aus einer Motivation heraus, meinen bis dahin eher klassischen Unterricht zu verändern oder zu verbessern
Karin Dietl, u.a., Schule neu gedacht - Schule neu gemacht. Die moderne Schule (2014):http://tinyurl.com/hgjgswr
Laufbahn: Nach dem Abschluss der Lehrerinnenbildungsanstalt 1912 Supplentin in Wörschach, danach Lehrerin an der evangelischen Volksschule in Schladming
Ilse Korotin, biografiA. Lexikon österreichischer Frauen (2016):http://tinyurl.com/hkex5w3


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Supplentin






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

Unsere Seite hat auch keine Verbindung zu den Duden-Nachschlagewerken und wird von uns explizit nicht als wissenschaftliches Werk betrachtet, sondern als ein Gemeinschaftsprojekt aller an der österreichichen Sprachvariation interessierten Personen.