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Fachsupplierung , die, -, -en

fachgerechte Unterrichtsvertretung, fachbezogene Vertretung bei Unterrichtsausfall


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 25.10.2016

Bekanntheit: 80%

Beurteilung: 1 | 2

Kommentar am 25.10.2016

Wenn es aus didaktischen oder anderen wichtigen Gründen (z.B.: bei Verhinderung eines Lehrers) erforderlich ist, hat der Direktor/die Direktorin gemäß § 10 Abs. 2 des Schulunterrichtsgesetzes eine vorübergehende Änderung des Stundenplanes anzuordnen. Es stehen dabei folgende Möglichkeiten offen: . Stundentausch . Fachsupplierung . Supplierung , Entfall von Unterrichtsstunden Der Gesetzgeber bringt durch die angeführte Reihung eine gewisse Gewichtung zum Ausdruck: unter der primären Zielsetzung der grundsätzlichen Erfüllung des Stundenplanes ist es bei einer solchen Rangordnung angebracht, vor der Anordnung einer Fachsupplierung die Möglichkeit eines Stundentausches zu prüfen
LSI Wöll, Landesschulrat f. Tirol:http://lsr.tsn.at/sites/lsr.tsn.at/files/upload_pflichtschule/lsi_aps_SupplierregelungNeu.pdf
Ein Ersatz-Unterricht in Form einer Fachsupplierung oder Supplierung ist (entsprechend der Aufreihung in § 10 Abs. 2 SchUG) einem Entfall von Unterrichtsstunden bei allenfalls dann notwendiger Beaufsichtigung der Schüler immer vorzuziehen
ftp: ftp://ftp.vobs.at/allgemein/formulare/SupV.pdf
Der Entfall von Unterrichtsstunden kann nur dann zweckmäßig sein, wenn weder ein Stundentausch oder eine Stundenverlegung noch eine Fachsupplierung (sinnvoll) möglich sind.
ÖPU:http://www.oepu.at/index.php/service/rechts-infos/infos-a-z/799-supplierung
Supplierungen werden auf Grund der kurzen Schuldauer einer Klasse fast immer (ca. 98%) als Fach-Supplierung gehalten. Ausfall von Stunden kommt so gut wie nie vor, da Schulzeit bezahlte Arbeitszeit ist. [...] Die Fach-Supplierung , d.h. es ändert sich der Gegenstand nicht, bedeutet auch für die externen Schüler keine Umstellung.
Berufschule 1 Gmunden:http://www.bs-gmunden1.ac.at/schule/schule/stundenplansupplierung/


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Fachsupplierung






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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