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Mitbraut , die, -, Umlaut + -e

(rechte) Brautjungfer


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 23.11.2016

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 1 | 5

Kommentar am 23.11.2016

Die Braut erhielt ein Myrtenkranzi in das Haar und ein Sträußchen Rosmarin zum Sacktuch in die Hand. Ähnlich waren die Mitbraut und die Denggbraut (rechte und linke Braut) ausstaffiert.
Christian Pramesberger , Stürzende Felsen (1967:https://www.google.at/search?tbm=bks&hl=de&q=Denggbraut
Die Erklärung ist natürlich unsinnig: Nicht "rechte und linke Braut", sondern "rechte und linke Brautjungfer" müsste sie lauten!
Erst dann kam die Braut mit dem Brautführer und der Mit- und der Tenkbraut Die Mitbraut ging rechts, die Tenkbraut links.
Karl Pilz, Alte Hochzeitsbräuche im Goiserer Tal, OÖ Heimatblätter Jg. 47 (1993) :http://tinyurl.com/zpu94od
Die Mitbraut muß die „ Schiftl “ und den „ Störi“ beschaffen und sie dann während der Auffahrt der Hochzeitsgäste im Wirtshaus an die Hochzeitsgäste und Zuschauer austeilen. … Während der Auffahrt werden von der Mitbraut die „ Schiftl “ ( kleine Lebzeltenwürfel ) ausgestreut.
AtterWiki:http://www.atterwiki.at/index.php?title=Hochzeitsbr%C3%A4uche_im_Attergau


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Mitbraut






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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