Dein Österreichisches Wörterbuch

Milchbrein , der

Hirsebrei


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Essen und Trinken

Erstellt am: 18.12.2016

Bekanntheit: 0%

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Kommentar am 18.12.2016

Milchbrein Hirsebrein sehr gut mit warmen Wasser durchwaschen, abtropfen lassen. Milch mit 1 MS Salz würzen, Brein hineingeben und unter ständigem Rühren weich kochen. Sollte die Masse zu dick sein, noch etwas Milch dazugeben. Tipp: Man kann das Gericht als Beilage zu Ragouts etc. essen oder süß indem man beim Anrichten Zucker/ZImt auf den Milchbrein streut. Halb Milch halb Mineralwasser kann man auch nehmen.
Kochjournal.at:http://tinyurl.com/yckqp66x
Anm.: Mit „Hirsebrein“ und „Brein" ist wohl Hirse greiß gemeint, denn
Der Greiß ergibt gekocht den Brein. Tegelbrein, Milchbrein, Stierbrein, Breinstrudel oder Breinwürste. Ganz genau und streng scheidet und erkennt die Sprache die drei Entwicklungsstadien der Früchte: Hirsch, Pfennich, Hoadn und Gerschtn ist die gedroschene, aber noch unenthülste Frucht (oder auch die Pflanze selbst). Greiß ist die enthülste, aber noch ungekochte Frucht. Brein ist die gekochte Speise.
Österr. Zeitung für Volkskunde Bd. 59 (1956):http://tinyurl.com/yafhss9k


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Milchbrein






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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