Dein Österreichisches Wörterbuch

Samstag

Sonnabend


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 15.01.2004

Bekanntheit: 54%

Beurteilung: 7 | 0

Kommentar am 31.08.2007
Auch ein gutes Wort, nur......... .......Kategorie gehoben finde ich übertrieben, ist ein normales Wort

Kommentar am 31.08.2007
Eigentlich ... ist ja "Samstag" allgemeindeutsch und "Sonnabend" rein teutonisch. Aber nach dem wir auch Unterschiede im allgemeinen dokumentieren, ist das ein Zu-Recht-Eintrag, wüde ich sagen.

Kommentar am 31.08.2007
Amalia het natürlich recht! Also habe ich entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten das "gehoben" weg editiert. Ich hoffe, zur allgemeinen Zufriedenheit. Ergebenst, Brezi.

Kommentar am 03.06.2008
Samstag Während die übrigen Wochentags-Götternamen alle eine ungefähre german.Entsprechung fanden (sol-Sonne, luna-Mond, Mars-Ziu, Merkur und Jupiter -Wotan und Donar/Thor, Venus-Freia) hatte Saturn offenbar keinen möglichen Partner, also blieb er im engl.Saturday' und auch im Friesischen und Holländischen erhalten. Er war durch die Ferkeleien der Saturnalien und die Bockshufe der Satyrn jedoch bei der Mission recht unbeliebt. Im Norden ersetzte man den Namen durch Sonntagsabend (=Vortag zum Sonntag, vgl. Hl. Abend und New Year's Eve), verkürzt zu Sonnabend; im Süden gelangte der Sabbath zu Ehren mit einem auf dem Balkan entstandenen -m- z.B. rumänisch 'sambata'. Aus dem 'Sambatstag' wurde schließlich unser Sam(b)stag, das -b- ist mundartlich immer noch zu hören. Die Zählung der Wochentage erfolgte ab dem Sabbath ("Mittwoch", "Pfinztig" = 5. Tag=Donnerstag)

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Samstag






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

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