Dein Österreichisches Wörterbuch

Steuerzuckerl , das, -s, -(n)

steuerliche Begünstigung


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Humorige Bezeichnungen

Erstellt am: 02.10.2017

Bekanntheit: 33%

Beurteilung: 3 | 3

Kommentar am 02.10.2017
Besonders beliebt bei Schlagzeilenmachern in Zeitungsredaktionen:

Gegen Steuerzuckerl für Pensionisten Die Neos wollen den Mittelstand entlasten ... . Für Pensionisten und Bauern gibt's keine Entlastung.
Die Presse.com, 24.08.2017:http://tinyurl.com/y8wj3eel
Forschungsprämie: Umstrittenes Steuerzuckerl für Unternehmen
derStandard.at, 18.2.2017:http://tinyurl.com/yae36ujt
Schweizer sollen Steuerzuckerln für Konzerne ade sagen
derStandard.at, 8.2.2017:http://tinyurl.com/y9yvw7al
Steuerzuckerl für Jungunternehmer Die Regierung investiert in den nächsten drei Jahren 185 Millionen Euro in die Förderung von Start-ups. In den ersten drei Jahren fallen die Lohnnebenkosten für die ersten drei Mitarbeiter weg.
Kleine Zeitung, 5.7.2016 :http://tinyurl.com/y8jp2vo2
Schäuble: Steuerzuckerl nur für echte Forschung. Deutschlands Finanzminister überlegt Steuervorteile für Patente - wenn Schlupflöcher geschlossen sind.
Kurier.at, 17.9.2014:http://tinyurl.com/y8zk29tp
Aber nicht nur dort:
Berufungszinsen – Neues Steuerzuckerl vom Finanzamt. Künftig werden entrichtete Steuerbeträge nach erfolgreicher Berufung vom Finanzamt sogar verzinst.
Fidas Steuerberatung:http://tinyurl.com/y83fk97h


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Steuerzuckerl






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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