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Assentierungsbezirk , der

Rekrutierungs, Aushebungs-, Musterungsbezirk


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Amts- und Juristensprache, Veraltet, Historisch

Erstellt am: 29.01.2018

Bekanntheit: 20%

Beurteilung: 2 | 3

Kommentar am 29.01.2018

Zur Verteilung der Rekruten wurde das System der klassenweisen Stellung und der Losziehung ausgestaltet. Die in einen Assentierungsbezirk Gehörenden wurden wurden nach den Buchstaben des Alphabets gruppiert.
Adam Wandruszka & ‎Peter Urbanitsch, Die Habsburgermonarchie 1848-1918 (1987):https://tinyurl.com/y7hztecm
Die Autorin folgert, dass neben verschiedenen anderen Einrichtungen der ehemalige Assentierungsbezirk für das Salzburger Hausregiment „einen engen Zusammenhalt zwischen den Salzburgern und den Bewohnern des Inn- und Hausruckviertels bewirkt" habe.
Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149. Jg. (2009):https://tinyurl.com/y7vtzts9
Durch den Landesausschuss wurden überreicht die Eingaben [...] des Bezirksausschusses Zbirow betreffend die Regelung der Assentierungsbezirke, des Bezirksausschusses Starkenbach betreffend das Fangen der Zugvögel, der Bezirksvertretung Sedletz um Befreiung der Vorschusskassen [...] von der Leistung der verschiedenen Staatsausgaben...
Bericht aus dem Böhmischen Landtag, Deutsche Volks-Zeitung Prag v. 22.10.1869:https://tinyurl.com/y7uq6ve5


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Assentierungsbezirk






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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