Dein Österreichisches Wörterbuch

Rankerl , das, -s, -(n)

Stück Bauchspeck, geräuchertes Bauchfleisch


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Essen und Trinken

Erstellt am: 10.02.2018

Bekanntheit: 20%

Beurteilung: 3 | 4

Kommentar am 10.02.2018
s. Bild:

G’schmackige Rankerl vom Schwein, mager oder durchzogen - je nach Wunsch
Hirsch Gasthaus - Fleischerei, Inh. Herbert Traxler, Groß Gerungs:http://www.hirsch-gerungs.at/hirsch/fleisch/5.htm
Die FF Rappottenstein lädt am Samstag, den 14. April 2012 erstmals zum "Gsöchts-Essen" ins Feuerwehrhaus. Ab 17:00 Uhr werden die frisch aus der „Rauchfangsöch“ kommenden Rankerl heiß serviert.
FF Rappottenstein:http://www.afkgrossgerungs.at/cms/index.php?style=akt_archiv
Henkeltasche schwarz "Innviertler Hasn". Praktische Henkeltasche im Format 38x42 mit zwei Schlaufen zum Umhängen auf die Schulter. Material: 100% Baumwolle "Da gengan a zwoa gscheite Rankerl Speck eini, wann's war"
Heindl in Schärding:https://www.papier-heindl.com/passt-scho/gsch%C3%A4ft/gwand/
In zahlreichen Gemeinden des Waldviertels sind das Rankerlschnapsen oder das Rankerl- und Stelzenschnapsen wie auch das Zankerlschnapsen beliebte Veranstaltungen, bei denen es ums ausgelobte Rankerl/Zankerl geht. s.a. Eintrag Renkerl = ein Stück Speck, Geselchtes und zu Reankn= dicke Schnitte vom Brot s. auch den Kommentar von Clavicula : [i]aber auch: "an Reankn Speck und an Reankn Kas“[/i] Die Formen "Rankerl, Renkerl, Reankn" gehn wohl zurück auf mittelhochdeutsch ’ranc’ = krumm, gebogen

Kommentar am 17.02.2018
Mir kommt vor: Beim "Rankerl" handelt es sich um ein Scherzel Scherzel

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Rankerl






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

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