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zuwisingen

eine zweite Stimme zu einem Lied singen


Art des Eintrag: Verb

Erstellt am: 21.06.2018

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Kommentar am 21.06.2018

Jeden Sonntag ging Tante Pepi zur Messe. [...] Ich saß gern neben ihr, sie konnte "zuwi-singen", eine terzenschwangere zweite Stimme zu jedem Lied.
Anna Aldrian, „Sonnseitig. Schattseitig Erzählungen aus dem Steirischen Himmelreich (2014):http://tinyurl.com/y7f4v2sg
Florian. Na so singen mir eahm oans! Oan Liter Wein gilt's ! . . . . Geh' Naz, sing's Du an. Du kannst es am schönern, mir singen zuwi.
Josef Medelsky, Der Kreuzwegstürmer. Ein Volkschauspiel (1902):http://tinyurl.com/y9utnb6r
gewöhnlich ist die zweite Stimme führend. Eine Stimme liegt darüber, sie „überschlägt", eine Stimme geht darunter, „sie singt zuwi", so dass sich die Mehrstimmigkeit von der Mitte her aufbaut, wie in der Polyphonie des 15. und 16. Jahrhunderts
Jb des dt. Alpenvereins 86 (1961):http://tinyurl.com/y7kxbsra


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zuwisingen






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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